Kein Bremer Comeback

Schmid: "Ich habe keine Worte dafür"

Romano Schmid war nach der Niederlage in Heidenheim bedient. Foto: Getty Images.
Romano Schmid war nach der Niederlage in Heidenheim bedient. Foto: Getty Images.

Werder Bremen hat gegen den 1. FC Heidenheim einen 0:2-Rückstand gedreht und die Partie trotzdem verloren. Nach der 2:4-Niederlage übten Romano Schmid und Marvin Ducksch deutliche Kritik.

Nach dem Kantersieg gegen Mainz 05 hatte Werder Bremen auf einen Auswärtstrend nach der Länderspielpause gehofft, doch beim 1. FC Heidenheim kassierten die Grün-Weißen einen weiteren Dämpfer. Ein 0:2-Rückstand durch Tim Kleindienst (5.) und Eren Dinkci (44.) wurde von Marvin Ducksch (49.) und Mitchell Weiser (64.) gedreht, doch Dinkci (68.) und Jan-Niklas Beste (76.) führten Heidenheim zum ersten Bundesliga-Sieg der Geschichte.

Schmid fehlen die Worte

Die Bremer stehen trotz einer guten Leistung zu Beginn der zweiten Halbzeit mit leeren Händen da. "Es ist ziemlich schwierig, gerade Worte zu finden", ärgerte sich Romano Schmid bei DAZN und erinnerte an viele Chancen, die nicht genutzt worden seien: "Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Wir hatten richtig viele Chancen, auch gegen so einen ekligen Gegner. Ich habe keine Worte dafür, dass wir das 2:3 und 2:4 bekommen."

Ducksch: "Das darf nicht passieren"

Laut Ducksch ist Heidenheim so aufgetreten, wie nach der Analyse erwartet wurde, in erster Linie habe sich Werder das Leben aber selbst schwer gemacht: "Das Spiel mit dem Ball von uns war nicht gut, wir haben die Räume nicht gefunden und sind verdient mit einem Rückstand in die Pause gegangen." Allen voran nach dem Ausgleich habe die Mannschaft "kopflos gespielt", kritisierte Ducksch, "der Gegner hat Aufwind bekommen, das darf nicht passieren." So stehen ungemütliche Tage an der Weser an, da nach vier Spieltagen nur drei Punkte zu Buche stehen.

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Florian Bajus  
17.09.2023