Vorteil durch Bundesliga?

Peter Schmeichel: Darum wird Bayern die Champions League gewinnen

Der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf Villarreal. Foto: Getty Images.
Der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf Villarreal. Foto: Getty Images.

In dieser Woche hat zwar erst das Viertelfinale der Champions League begonnen, für Peter Schmeichel steht allerdings schon jetzt fest, dass sich der FC Bayern gegen die europäische Konkurrenz durchsetzen wird. In den Augen des Ex-Keepers werden die Münchner vom Meisterschaftsrennen in England profitieren.

Noch sind acht Mannschaften in der Champions League vertreten, viele Experten sehen aber schon jetzt den FC Bayern, den FC Liverpool und Manchester City in der Favoritenrolle, wobei auch der Titelverteidiger FC Chelsea sowie Rekord-Champions-League-Sieger Real Madrid keineswegs zu unterschätzen sind. Wer sich die europäische Krone im Endspiel am 28. Mai aufsetzen wird, ist völlig offen - für Peter Schmeichel sind die Bayern aber der Top-Favorit.

Schmeichel: "Bei Liverpool und ManCity ist noch zu viel los"

"Bayern wird die Champions League dieses Jahr gewinnen", legte sich der Däne, der 1999 mit Manchester United das Finale gegen den FCB auf dramatische Weise mit 2:1 gewann, bei Sky Sports fest (Zitat via Sport Bild). Zwar sieht Schmeichel auch den FC Liverpool und Manchester City weit vorne, doch das enge Duell um die Meisterschaft - City liegt vor dem direkten Duell am Sonntag einen Punkt vor den Reds - drohe sich im Rennen um die Königsklasse als Nachteil herauszustellen: "Bei Liverpool und ManCity ist noch zu viel los. Sie kämpfen in der Liga gegeneinander. Sie haben so viel Druck", erläuterte Schmeichel.

"Das wird diese Saison den Unterschied machen"

Angesichts von neun Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund könne der FC Bayern hingegen "Spieler pausieren lassen, sie können sich auf diese Duelle vorbereiten", sagte Schmeichel und ergänzte: "Das wird diese Saison den Unterschied machen. Wir haben diese Phasen alle erlebt, wir wissen, wie hart sie ist. Ein kleiner Fehler, und alles bricht zusammen." Ob er Recht behalten wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Florian Bajus  
06.04.2022