Bayern-Verteidiger

"Schlecht beraten" - Hamann rät Alaba zur Trennung von Zahavi

Trennen sich die Wege von David Alaba und dem FC Bayern nach der Saison? Foto: Imago

Der Poker um eine Vertragsverlängerung von David Alaba beim FC Bayern München ist von Seiten des Klubs geplatzt. Für TV-Experte und Ex-Bayern Spieler Dietmar Hamann alles eine Frage des Beraters.

Der FC Bayern München hat das Angebot an Verteidiger David Alaba zu einer Vertragsverlängerung des 2021 auslaufenden Kontraktes zurückgezogen. Das hat FCB-Präsident Herbert Hainer am Wochenende öffentlich im TV kommuniziert, Sportdirektor Hasan Salihamidzic sprach von einem "Super-Gau" und Alaba selbst gab sich enttäuscht und überrascht. "Wenn der Präsident einen Tag vor dem Champions League-Spiel und fünf Tage vor dem Clasico gegen Dortmund dieses Interview gibt, weiß man, wie verhärtet beide Fronten sind", ordnete Dietmar Hamann die Posse auf Sky ein.

"Glaube nicht, dass er weg will"

Dass es überhaupt soweit kommen konnte, liegt laut Hamann vor allem an Alabas Berater, dem Israeli Pini Zahavi. "Wenn du dir einen Berater wie Zahavi holst, der mit dem Verein überhaupt kein Verhältnis hat und den letzten Euro aus dem Verein quetschen möchte, dann birgt das immer die Gefahr, dass das passiert, was jetzt passiert ist. Ich glaube, dass Alaba schlecht beraten ist", fand der Ex-Nationalspieler deutliche Worte, der gleichzeitig auch einen Rat an den Österreicher hat: "Vielleicht müsste er sich mal freischwimmen. Ich glaube nicht, dass er weg will. Aber wenn er sich nicht von seinem Berater trennt, wir er nächstes Jahr glaube ich nicht mehr in München spielen."

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f.news  
04.11.2020