Nach 2:1 in Frankfurt

"Man schielt nach oben" - Freiburg macht Jagd auf den Europapokal

Schafft der SC Freiburg den Sprung in die Champions League? Foto: Getty Images.
Schafft der SC Freiburg den Sprung in die Champions League? Foto: Getty Images.

Durch den 2:1-Sieg über Eintracht Frankfurt hat der SC Freiburg seine Position innerhalb der Top Sechs gefestigt. Siegtorschütze Nils Petersen richtet den Blick nach oben und will in den letzten fünf Spielen so viele Punkte wie möglich sammeln.

Selbst mit einem Unentschieden hätte Nils Petersen gut leben können, schlussendlich gewann der SC Freiburg aber seinetwegen das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Bei seiner Einwechslung für Roland Sallai in Minute 61 stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel, sieben Minuten später markierte der Edeljoker nach einem Freistoß von Christian Günter den Siegtreffer. "Der Sieg ist Gold wert", resümierte Petersen bei DAZN und betonte: "Wir hätten auch einen Punkt gerne mitgenommen, umso besser, dass es drei geworden sind. Man hat noch einiges vor."

"Jetzt sind es noch fünf Spiele..."

Mit 48 Punkten belegt Freiburg den fünften Tabellenplatz. Bei einem Sieg von RB Leipzig gegen 1899 Hoffenheim wären die Champions-League-Plätze nur drei Zähler entfernt, der Vorsprung auf die ärgsten Verfolger Hoffenheim und Union Berlin betrüge vier Punkte. Nach unten blickt Petersen aber nicht mehr: "Jetzt sind es noch fünf Spiele, man schielt nach oben, es sind nicht mehr viele Punkte zu vergeben. Wir tun gut daran, die Spiele so knapp zu ziehen wie jetzt", sagte der Routinier. Vielleicht gelingt am Ende sogar der ganz große Wurf.

Florian Bajus  
10.04.2022