Leihspieler zurück zur Roma

Schick-Transfer nach Leipzig wohl endgültig geplatzt

Schick muss wohl nur kurz zurück nach Rom. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Schick muss wohl nur kurz zurück nach Rom. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

RB Leipzig setzt gegen Atletico Madrid in Abwesenheit von Timo Werner und Hee-chan Hwang vor allem auf Patrik Schick. Der Tscheche soll die Sachsen in der Champions League zum Erfolg schießen. Anschließend trennen sich die Wege aber wohl.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat sich eine Festverpflichtung des Angreifers von der AS Rom endgültig zerschlagen. Bisher spielte der 24-Jährige auf Leihbasis in Leipzig. Die Sachsen sicherten sich dabei eine Kaufoption in Höhe von 29 Millionen Euro, die aber längst abgelaufen ist. Seit Wochen befanden sich die Klubs dem Vernehmen nach in Gesprächen. Leipzig setzte dabei auf eine erneute Ausleihe, womöglich mit einer verpflichtenden Kaufoption für das Jahr 2021. Doch die Roma hat nun wohl den Stecker gezogen. Der Serie-A-Klub, der demnächst den Besitzer wechselt, wolle den Angreifer nach überzeugenden Leistungen in Leipzig zu Geld machen.

Leverkusen und Hertha im Rennen?

25 Millionen Euro seien aufgerufen, einige Klubs aus der Premier League sollen bereit sein, diese Summe zu investieren. Zuletzt gab es auch Gerüchte um Bayer Leverkusen, dem Bericht zufolge interessiert sich zudem Hertha BSC an Schick. Der Nationalspieler wird die Sachsen nach dem Abschluss der Champions League Richtung Italien verlassen, dort aber wohl nur eine Stippvisite ableisten. Schick selbst hatte wiederholt betont, gerne in Leipzig bleiben zu wollen. Doch trotz der Millionen von Red Bull und der Ablöse für Werner haben die Sachsen wohl nicht die nötigen Mittel. 

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Lars Pollmann  
11.08.2020