Pleite in Augsburg

"Scheiße": Nagelsmann über Kimmichs Abwesenheit - als Ausrede "zu plump"

Nagelsmann war nach der Niederlage in Augsburg sichtlich enttäuscht.
Nagelsmann war nach der Niederlage in Augsburg sichtlich enttäuscht. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Der FC Bayern unterliegt am Freitagabend in der Bundesliga überraschend mit 1:2 beim FC Augsburg. Für Gesprächsstoff rund um das Spiel sorgt der Ausfall von Mittelfeldspieler Joshua Kimmich, der sich erneut in Corona-Quarantäne befindet. Cheftrainer Julian Nagelsmann äußert sich nach der Niederlage zur Abwesenheit Kimmichs.

"Ich bin tatsächlich den ersten Tag als Bayern-Trainer richtig sauer auf uns, weil wir es deutlich besser machen müssen", sagte Julian Nagelsmann nach der 1:2-Niederlage des FC Bayern auswärts gegen den FC Augsburg über seinen Gemütszustand. Der 34-Jährige musste bereits im Vorfeld umplanen. Denn Joshua Kimmich stand den Münchnern nicht zur Verfügung, da er als Ungeimpfter Kontakt zu einer Corona-positiven Person hatte und folglich schon wieder in eine siebentägige Isolation musste.

"Josh ist einer meiner besten Spieler"

"Ja gut, wenn ein Nationalspieler seiner Güte & Qualität fehlt, ist das immer scheiße. Aber das sollte keine Ausrede sein", fasste Nagelsmann die Situation um Kimmich zusammen und betonte: "Natürlich bin ich ein Trainer, der seine besten Spieler gerne dabei hat - und Josh ist einer meiner besten Spieler." Der Cheftrainer des FC Bayern hielt jedoch fest: "Es ist mir zu plump die Ausrede." Gegen Dynamo Kiew (Dienstag, 18.45 Uhr) in der Champions League wird Kimmich höchstwahrscheinlich aber ebenso fehlen. Erst gegen Arminia Bielefeld (27. November, 18.30 Uhr) in der Bundesliga wird der 26-Jährige wohl wieder dabei sein.

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Adrian Kuehnel  
20.11.2021