Verteidiger soll Millionen einbringen

Schalke will Kabak wohl erst nach der EURO verkaufen

Kabak eröffnet mit der Türkei die EURO. Foto: Imago
Kabak eröffnet mit der Türkei die EURO. Foto: Imago

Der FC Schalke 04 hat am Ende seiner Horror-Saison zwei Spieler zur EURO verabschiedet. Frederik Rönnow nimmt für Dänemark am Turnier teil, Alessandro Schöpf ist Teil der riesigen Bundesliga-Fraktion in Österreichs Kader. Hinzu kommt in Ozan Kabak ein zuletzt an den FC Liverpool verliehener S04-Profi.

Der Verteidiger bestreitet mit der Türkei am Freitagabend sogar das Eröffnungsspiel in Rom gegen Italien. Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen infolge der EURO gilt als ausgeschlossen. Schließlich lässt sich mit dem talentierten Abwehrmann wohl große Kasse machen und benötigt Schalke dringend liquide Mittel. Wie der TV-Sender Sport1 berichtet, haben die Verantwortlichen dabei schon Angebote für Kabak abgelehnt. Demnach hoffe der Klub, dass sich der 21-Jährige mit Einsätzen für die Türkei noch interessanter macht und seinen Wert auf dem Transfermarkt steigert.

Söyüncü und Demiral wohl gesetzt

An Interessenten mangelt es dabei wohl bereits jetzt nicht, dazu sollen unter anderem Leicester City und Newcastle United gehören. Bei den Foxes spielt unter anderem Landsmann Caglar Söyüncü. Der ehemalige Freiburger Bundesliga-Profi könnte den Schalke-Plänen einen Strich durch die Rechnung machen, denn er und Merih Demiral von Juventus dürften unter Nationaltrainer Senol Günes gesetzt sein. In der Rangordnung scheint außerdem der frühere Schalker Kaan Ayhan noch vor Kabak zu stehen. Da in der Innenverteidigung in den seltensten Fällen freiwillig rotiert wird, scheint fraglich, wie viele Einsatzzeiten für ihn tatsächlich abfallen werden. In Gruppe A geht es für die Türkei neben Italien gegen die Schweiz und Wales.

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Lars Pollmann  
10.06.2021