Deutscher Nationalspieler vielleicht in die Ligue 1

Schalke-Transfers: Abnehmer für Harit, Kabak und Serdar?

Serdar lockt wohl auch die Ligue 1. Foto: Imago
Serdar lockt wohl auch die Ligue 1. Foto: Imago

Der FC Schalke 04 muss nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga kräftig sparen. Neben einem verringerten Gehaltsbudget sollen werthaltige Verkäufe für dringend benötigte Mittel sorgen. Bislang lässt sich der Transfermarkt auf dieser Seite aber noch schleppend an.

Während die Knappen bereits fünf externe Neuzugänge verpflichtet haben, steht noch kein Verkauf fest. Nur für Weston McKennie kann S04 bereits Millionen verbuchen, dies aber stand schon seit Monaten fest, nachdem die Leihe des US-Amerikaners zu Juventus erfolgreich verlaufen war. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung besteht aber durchaus Hoffnung, dass sich schon bald weitere Verkäufe realisieren lassen. Amine Harit, Ozan Kabak und Suat Serdar dürften die Kassen klingeln lassen.

Frankreich statt Bundesliga für Serdar?

Am marokkanischen Dribbler sind dem Boulevardblatt zufolge die AC Mailand, die SSC Neapel und Europa-League-Sieger FC Villarreal interessiert. Der zuletzt an den FC Liverpool ausgeliehene türkische EURO-Teilnehmer könnte bei Leicester City oder Newcastle United landen. Bei Serdar, der es nicht in den deutschen Kader geschafft hat, soll neben dem bereits bekannten Interesse aus der Bundesliga (Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt) nun auch in Frankreich ein Markt bestehen. Olympique Marseille und Stade Rennes seien in der Verlosung.

Trainingsauftakt am 14. Juni

Mit diesem Trio wäre in Sachen Ablöse ein guter Erlös machbar. Allerdings besteht auch nach ihrem Abgang noch Bedarf an Veränderung. Teure Profis wie Sebastian Rudy oder Mark Uth würde Schalke wohl auch ablösefrei an die TSG Hoffenheim beziehungsweise den 1.FC Köln abgeben, da hakt es aber noch an möglichen Abfindungen oder der teilweisen Gehaltsübernahme seitens des künftigen Zweitligisten. Dass sich all diese Themen bereits zum Trainingsauftakt am 14. Juni lösen lassen, scheint mehr als fraglich.

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Lars Pollmann  
08.06.2021