Italien-Legionär

Für Gosens "wäre es schwierig, Schalke nein zu sagen"

Gosens ist für Schalke wirtschaftlich sicher unerreichbar. Foto: MIGUEL MEDINA/AFP via Getty Images
Gosens ist für Schalke wirtschaftlich sicher unerreichbar. Foto: MIGUEL MEDINA/AFP via Getty Images

Robin Gosens steuert mit Atalanta Bergamo in der Serie A auf die Vizemeisterschaft zu und steht mit dem Klub im Viertelfinale der Champions League. Der Außenverteidiger soll bei vielen Top-Klubs auf der Liste stehen. Am liebsten würde er nach wie vor in Königsblau auflaufen.

Aus seinem Faible für den FC Schalke 04 hat der 26-Jährige nie einen Hehl gemacht. 2019 war es beinahe soweit, dass sein Lieblingsklub den Emmericher unter Vertrag genommen hätte. Es scheiterte an unterschiedlichen wirtschaftlichen Vorstellungen beider Klubs. Dieser Graben ist nun nur noch tiefer geworden. Bei einer aufgerufenen Summe von kolportierten 30 Millionen Euro ist Schalke bei Gosens komplett aus dem Rennen. "Wenn Schalke auf mich zukommen würde, wäre es für mich in jedem Fall schwierig, nein zu sagen, weil es einfach mein Herzensverein ist", sagt der designierte Nationalspieler gegenüber DAZN, Spox und Goal jedoch.

"Kommen aktuell nicht aus den Negativschlagzeilen raus"

Er würde aber wohl versuchen, seine Gefühle beiseite zu schieben und der Thematik mit mehr Logik entgegen zu treten. "Aus sportlicher Sicht wenig Sinn machen, von Atlanta Bergamo zu Schalke 04 zu wechseln. Das ist leider so", sagt Gosens. Seinen Worten wohnt der Wunsch inne, die Knappen mögen schleunigst die Kurve kriegen. "Leider Gottes kommen sie aktuell nicht aus den Negativschlagzeilen raus und das ist sehr bitter", kommentiert der Serie-A-Legionär. Im Gegensatz dazu schreibt Atalanta weiter an einer märchenhaften Erfolgsgeschichte. Gosens schließt nicht aus, dass er daran auch über den 05. Oktober hinaus mitarbeiten wird. "Wir sind in Bergamo gar nicht so weit von einer Top-Mannschaft entfernt. Deshalb gibt es für mich gar nicht so viele Adressen, die für mich Sinn ergeben würden." Interesse soll es unter anderem bei Juventus Turin und Inter Mailand geben.

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Lars Pollmann  
23.07.2020