Bald-Bremer?

Schafft Singh den Durchbruch? Rufer: "Ich traue es ihm zu"

Singh steht wohl vor dem Wechsel zu Werder. Foto: Getty Images
Singh steht wohl vor dem Wechsel zu Werder. Foto: Getty Images

In ihrer langen Historie haben bisher zwei Neuseeländer Bundesliga-Spiele absolviert. Sarpreet Singh durfte beim FC Bayern zweimal schnuppern, Wynton Rufer war bei Werder Bremen über Jahre Publikumsliebling. Nun steht sein Landsmann davor, in diese Fußstapfen zu treten.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, steht der Transfer von Singh an die Weser unmittelbar bevor. Nach einer erfolgreichen Leihe zu Jahn Regensburg soll der 23-Jährige in Kürze einen langfristigen Vertrag bei den Hanseaten unterscheiben. Rufer, der von 1989 bis '95 174 Bundesliga-Spiele für die Grün-Weißen absolvierte, glaubt an den Durchbruch von Singh. "Ich freue mich riesig für ihn und traue ihm auf jeden Fall zu, es bei Werder in der Bundesliga zu schaffen. Bei mir hat es damals auch keiner für möglich gehalten, warum sollte es nicht klappen?", so der frühere Stürmer gegenüber dem Boulevardblatt.

"Er wird sich steigern müssen, aber das schafft er"

Rufer hatte sich in der Schweiz einen Namen gemacht, ehe es nach Bremen ging. Singh hat in Regensburg eine starke Saison hingelegt, war in 25 Zweitliga-Spielen an 13 Toren beteiligt. "Der Unterschied von der ersten zur zweiten Liga betrifft alle Spieler. Er wird sich steigern müssen, aber das schafft er", ist Rufer überzeugt. Im Gegensatz zu den ersten Anläufen beim FC Bayern habe Singh gerade körperlich zugelegt und sei deshalb jetzt in der Lage, in der Bundesliga mitzuhalten. "Sarpreet ist ein flexibler Spieler, der sehr trickreich ist und sich gerade auf der Außenbahn wohlfühlt", weiß Rufer. Nach einem solchen Profil haben Clemens Fritz und Co. bei Werder Bremen gesucht, auch wenn der Leiter des Lizenzbereichs gegenüber Sky die Aussage zu dem Gerücht um Singh verweigert.

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Lars Pollmann  
09.06.2022