Kein Endspiel

Schäfer spricht Kohfeldt Jobgarantie aus: "Haben großes Vertrauen"

Florian Kohfeldt erhält noch immer das Vertrauen der Klubführung. Foto: Getty Images.
Florian Kohfeldt erhält noch immer das Vertrauen der Klubführung. Foto: Getty Images.

Der VfL Wolfsburg hat seine Niederlagenserie am Wochenende fortgesetzt, dennoch halten die Verantwortlichen an Florian Kohfeldt fest. Die Überzeugung in den 39-jährigen Cheftrainer ist noch immer vorhanden.

Der im Sommer angestellte Mark van Bommel absolvierte 13 Pflichtspiele, ehe er beim VfL Wolfsburg entlassen wurde, sein Nachfolger Florian Kohfeldt hat zwölf Partien auf dem Konto und weist eine ähnlich magere Bilanz auf. Van Bommel feierte als Wölfe-Trainer vier Siege, Kohfeldt drei; von 14 Saisonniederlagen gingen sechs auf das Konto von van Bommel, acht auf das von Kohfeldt, unter dessen Anleitung die Mannschaft sechs Gegentore mehr kassiert hat als unter dem Niederländer (24 vs. 18).

Schäfer: VfL-Bosse vertrauen Kohfeldt

Für van Bommel war nach acht sieglosen Partien in Folge Schluss, von denen immerhin drei unentschieden endeten - Kohfeldt steht nach dem 0:1 in Bochum bei acht Niederlagen in Serie. Noch am Sonntag wurde in einem Medienbericht das mögliche Aus angedeutet (fussball.news berichtete), die Verantwortlichen haben aber weiterhin vollstes Vertrauen: "Wir sehen, wie akribisch er arbeitet, wie intensiv er mit der Mannschaft versucht, die Dinge zu verbessern, damit wir wieder Siege einfahren. Deshalb haben wir großes Vertrauen in Florian Kohfeldt, dass wir zusammen mit ihm die Wende schaffen", sagte Marcel Schäfer bei Sky. "Im Fußball kann so viel passieren, aber wir sind Überzeugungstäter - und wir sind der Überzeugung, dass wir gemeinsam die Wende schaffen", betonte der Sportdirektor. Bleiben die Erfolge auch in den kommenden Wochen aus, werden die VfL-Bosse jedoch alles auf den Prüfstand stellen müssen - auch den Trainer. 

Florian Bajus  
10.01.2022