Breisgauer mit Statement

Bayern-Sieg bleibt bestehen: Freiburg akzeptiert Urteil des DFB-Sportgerichts

Der SC Freiburg nimmt das Urteil des DFB-Sportgerichts hin.
Der SC Freiburg nimmt das Urteil des DFB-Sportgerichts hin. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Der SC Freiburg hatte aufgrund eines Wechselfehlers beim 1:4 gegen den FC Bayern einen Einspruch beim DFB-Sportgericht eingelegt. Dieser wurde allerdings abgelehnt, das Urteil von den Freiburgern akzeptiert.

Weil der FC Bayern am vergangenen Samstag rund 15 Sekunden mit einem Spieler zu viel auf dem Rasen stand, entschied sich der SC Freiburg für einen Einspruch. "Dabei wurden alle Aspekte, die im Rahmen der Gesamtverantwortung für den Verein, vor allem in wirtschaftlicher, sportlicher und rechtlicher Hinsicht bedeutsam sein können, beleuchtet und diskutiert", hieß es in einer Stellungnahme. Am Freitag wies das DFB-Sportgericht den Einspruch jedoch zurück, der 4:1-Sieg des FC Bayern bleibt damit bestehen.

"Der SC Freiburg wird keine weiteren Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen"

Wie der SC Freiburg kurz darauf auf seiner Website mitteilte, akzeptiere er das Urteil. "Dem SC Freiburg war es wichtig, wie in der Pressemitteilung vom 04. April 2022 ausführlich erläutert, die Möglichkeit zu schaffen, den Regelverstoß beim Einwechselvorgang beim Spiel gegen den FC Bayern München überprüfen zu lassen. Der Vorstand des SC Freiburg ist damit auch seinen Sorgfalts- und Treuepflichten dem Verein gegenüber nachgekommen. Nach Prüfung der Urteilsgründe wird der SC Freiburg keine weiteren Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen", teilten die Breisgauer in einer Pressemitteilung mit und ergänzten: "Abschließend stellt sich nach dem Urteil und den damit zusammenhängenden Abläufen weiter die Frage, ob die bestehende Verfahrensregelung auch künftig in dieser Form sachgerecht ist."

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Adrian Kuehnel  
08.04.2022