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Üppige Klauseln und satte Punktprämien: Das verbrannte S04 an Geld

Uth soll eine Punkteprämie von 17.500 Euro im Vertrag stehen haben.
Uth soll eine Punkteprämie von 17.500 Euro im Vertrag stehen haben. Foto: Imago

Der FC Schalke 04 ist finanziell angeschlagen, sportlich steht der Gang in die 2. Bundesliga an. Dass Königsblau diese Entwicklung angenommen hat, liegt mitunter an falschen Management-Entscheidungen.

Der große Umbruch steht beim FC Schalke 04 an: Zahlreiche Profis werden den Klub verlassen, daneben müssen die Gelsenkirchener zukünftig nachhaltiger investieren. Der kicker legte nun gezahlte Geldsummen vor, die angesichts der negativen Entwicklung des Klubs erschreckend daherkommen. So wurden allein beim Wechsel von Mark Uth, der 2018 von der TSG Hoffenheim kam, neun Millionen Euro für einen Vierjahresvertrag und sechs Millionen Euro Handgeld fällig.

30.000 Euro Punktprämie

Uths Kontrakt läuft 2022 aus, den FC Schalke 04 könnte er für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro verlassen. Dass ein Interessent, wohl der 1. FC Köln, diese Summe bezahlt, gilt als ausgeschlossen. Vielmehr dürfte der Angreifer ablösefrei wechseln, damit S04 vor allem das Gehalt einspart. Neben Uth zählen Amine Harit, Ozan Kabak, Salif Sane, Omar Mascarell und insbesondere Sebastian Rudy zu den Verkaufskandidaten.

Das Problem auf Schalke sind auch satte Punktprämien: Allein Uth stehen laut dem kicker 17.500 Euro pro Punkt zu, Matija Nastasic soll sogar 30.000 Euro pro Punkt erhalten. Ein teures Unterfangen, stand Nastasic in der Vizemeistersaison 2017/18, in der S04 63 Zähler holte, 22-mal in der Startelf.

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Adrian Kuehnel  
03.06.2021