"Natürlich schade, dass es nicht Rangnick geworden ist"

Sarpei: "Knäbel ist eine gute Lösung"

Knäbel wurde zuletzt offiziell als Sportvorstand bestätigt. Foto: Imago
Knäbel wurde zuletzt offiziell als Sportvorstand bestätigt. Foto: Imago

Der FC Schalke 04 taumelt weiter unaufhaltsam dem Abstieg entgegen. Längst laufen die Planungen für den Neuaufbau in der 2. Bundesliga. Die Federführung dafür hat Peter Knäbel nun auch langfristig übertragen bekommen. Der Interims-Sportchef wurde als Sportvorstand bestätigt. Hans Sarpei kann sich damit anfreunden.

"Knäbel hat in seiner Schalker Zeit viele gute Entscheidungen getroffen. Man braucht in dieser Situation jemanden, der Entscheidungen über die Zukunft treffen, mit neuen Spielern reden und eine Wir-Kultur entwickeln kann. Deswegen glaube ich, dass er eine gute Lösung ist", so der Ex-Profi gegenüber dem kicker. Freilich kann keine Rede davon sein, dass Knäbel die Wunschlösung der Schalker Verantwortlichen gewesen sei. Schließlich führte der Klub ganz offiziell Gespräche mit Ralf Rangnick.

"Natürlich schade, dass es nicht Rangnick geworden ist"

"Er ist ein sehr guter Trainer und auch Manager, das hat er überall bewiesen. Er kann Vereinen eine Struktur geben. Natürlich ist es schade, dass er es nicht geworden ist", sagt Sarpei. Der 44-Jährige hat Rangnick selbst als Coach des FC Schalke 04 erlebt, erreichte unter ihm 2011 sensationell das Champions-League-Halbfinale. Heute plant Sarpei seine Rückkehr auf Schalke, will für den Aufsichtsrat kandidieren. Noch steht aber nicht fest, welche Kandidaten der Wahlausschuss für die Jahreshauptversammlung zulässt.

"Schalke ist eine Multikulti-Gesellschaft"

Sarpei gibt sich nicht der Illusion hin, als Mitglied des Kontrollgremiums die ganz große gestalterische Macht zu erhalten. "Es gibt einen Aufsichtsrat mit elf Leuten, und diese werden zusammen versuchen, einen Weg vorzugeben, wie der FC Schalke arbeiten soll." Der Ex-Nationalspieler von Ghana will dabei sportliche Expertise einbringen, aber auch gesellschaftliche Themen angehen. "Schalke ist eine Multikulti-Gesellschaft, das möchte ich mit einbringen. Ich denke, dass das sehr gut passen würde." Die Wahl ist für den 13. Juni vorgesehen.

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Lars Pollmann  
05.04.2021

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