Bei Kohfeldt zurzeit gesetzt

Sargent setzt sich interne Torjäger-Kanone zum Ziel

Sargent will öfter jubeln als seine Kollegen. Foto: Oliver Hardt/Getty Images
Sargent will öfter jubeln als seine Kollegen. Foto: Oliver Hardt/Getty Images

Werder Bremen hatte in der vergangenen Saison keinen richtigen Torjäger in den eigenen Reihen. Milot Rashica und Yuya Osako teilten sich mit acht Bundesliga-Treffern den Sieg in der internen Wertung. Josh Sargent erhebt vor der neuen Spielzeit seinen Anspruch.

"Ich will die meisten Tore im Team schießen, das sollte das Ziel als Stürmer sein", zitiert die Bild-Zeitung den US-Amerikaner. In der Saison des beinahen Abstiegs hatte der Nationalspieler vier Buden markiert, spielte allerdings auch insgesamt deutlich weniger Minuten als etwa Rashica und Osako. Zur neuen Spielzeit hat Trainer Florian Kohfeldt Sargent öffentlich eine Art Stammplatzgarantie für die ersten Pflichtspiele ausgestellt. Er könne sich eine Startelf ohne den Angreifer beim Saisonstart am 19. September daheim gegen Hertha BSC schlichtweg kaum vorstellen, hatte das Portal Deichstube den Chefcoach unlängst zitiert.

"Derjenige sein, der am härtesten arbeitet"

Die warmen Worte haben ihren Adressaten gefunden. "Es ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin", sagt Sargent. Allerdings weiß er um den durchaus intensiven Konkurrenzkampf beim SV Werder. Der belebt bekanntlich das Geschäft. "Ich werde immer versuchen, derjenige zu sein, der am härtesten auf dem Platz arbeitet", erklärt Sargent. Sein größter Trumpf ist wohl die Vielseitigkeit. Auch wenn der 20-Jährige für seinen Angriff auf die intere Torjägerkanone wohl am liebsten als Mittelstürmer auflaufen würde.

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Lars Pollmann  
02.09.2020