Bayern-Star

Sane schwärmt von Guardiola: "Hat mich quasi neu programmiert"

Bei Manchester City hat sich Leroy Sane eigenen Aussagen zufolge stark weiterentwickelt. Foto: Getty Images.
Bei Manchester City hat sich Leroy Sane eigenen Aussagen zufolge stark weiterentwickelt. Foto: Getty Images.

Vor seinem Wechsel zum FC Bayern spielte Leroy Sane vier Jahre lang unter Pep Guardiola bei Manchester City. Vom Coach der Skyblues spricht der deutsche Nationalspieler in den höchsten Tönen.

Bei all seinen Stationen hat Pep Guardiola Spuren hinterlassen. Mit dem FC Barcelona gewann der einstige Mittelfeldspieler gleich in seinem ersten Jahr das Sextuple, wiederholte 2011 den Triumph in der Champions League und formte Lionel Messi zum besten Spieler der Welt. Unter seiner Leitung wurde der FC Bayern eine (fast) unaufhaltsame Pass- und Pressingmaschine, und bei Manchester City hat der 50-Jährige bewiesen, dass seine Spielweise auch in England erfolgreich sein kann.

Sane über Guardiola: "Profitiere heute noch davon"

Leroy Sane hat vier Jahre lang mit Guardiola in Manchester zusammengearbeitet. Im Sommer 2016 wechselte der Flügelspieler vom FC Schalke 04 auf die Insel, ehe im vergangenen Jahr der Schritt zum FC Bayern folgte. Gegenüber t-online lobt Sane seinen Ex-Coach in den höchsten Tönen: "Diese Zeit hat mich stark geprägt, und davon profitiere ich heute noch. Pep Guardiola hat mich in Manchester quasi neu programmiert auf taktischer Ebene. Es ging um die winzigsten Details, jeder Bewegungsablauf, jede freie Lücke sollte perfekt genutzt werden." 

Jetzt profitiert Sane von Nagelsmann

Nach Schwierigkeiten in seinem ersten Jahr unter Hansi Flick profitiert Sane aktuell von Julian Nagelsmann. Unter dem neuen Bayern-Trainer zieht der Linksfuß von der linken Außenbahn in den Halbraum, ist so enger in das Spiel eingebunden und kann gefährlicher aufdrehen. Nach zwölf Pflichtspielen steht Sane bei vier Toren und sieben Vorlagen; bereits im Champions-League-Duell mit Benfica am Mittwoch sollen weitere Scorerpunkte hinzukommen. 

Florian Bajus  
20.10.2021