Englischer Rekordmeister gilt als optimistisch

Sancho-Deadline für United-Transfer Ende Juli?

Sancho bereitet sich mit England auf die EURO vor. Foto: Imago
Sancho bereitet sich mit England auf die EURO vor. Foto: Imago

Manchester United hat sich im Sommer 2020 an Borussia Dortmund die Zähne ausgebissen. Der englische Rekordmeister hielt die klaren Vorgaben des BVB beim avisierten Transfer von Jadon Sancho für einen Bluff, ließ eine Deadline verstreichen und wunderte sich anschließend über mangelnde Gesprächsbereitschaft. Auch in diesem Jahr gibt es wohl eine Zeitvorgabe.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, will der BVB spätestens Ende Juli Klarheit haben. Gibt es bis dahin eine akzeptable Offerte der Red Devils, dürfte Sancho nach vier Jahren in Dortmund zurück auf die Insel wechseln. Andernfalls setzt der Klub wohl darauf, dass der Nationalspieler weiter seine Leistung abruft. Im Vorjahr gelang dies erst nach einigen Monaten wieder konstant, die Ablenkung des Wechsel-Hickhacks gilt als Grund für den schleppenden Saisonstart von Sancho.

Optimismus, aber kein konkretes Angebot?

Heuer scheinen sich die Parteien allerdings durchaus frühzeitig anzunähern. Laut englischer Medienberichte herrscht bei ManUnited Optimismus, dass es diesmal mit dem Sancho-Transfer klappen wird (fussball.news berichtete). Ein offizielles Angebot soll es aber noch nicht gegeben haben, wie das Boulevardblatt berichtet. Der TV-Sender Sport1 meldet aber, dass es immerhin seit einigen Tagen unmittelbaren Kontakt zwischen den Verantwortlichen beider Klubs geben soll.

Warum Sancho günstiger ist

Dass der Transfer in diesem Jahr über die Bühne gehen könnte, liegt auch an der geringeren Ablöseforderung seitens des BVB. Anstatt 120 Millionen Euro ist nun wohl eine hohe achtstellige Summe gefordert, die durch Boni über die magische 100-Millionen-Marke steigen könnte. Sancho ist wohl unter anderem deshalb günstiger auf dem Markt, weil Dortmund durch eine Saison ohne Zuschauer-Einnahmen gebeutelt ist. Entsprechend würde der Klub auch die Ablöse-Einnahmen nur zu einem gewissen Anteil in die Mannschaft investieren. Zu beachten ist dabei auch, dass Ex-Klub Manchester City anteilig mitverdient.

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Lars Pollmann  
09.06.2021