In Leipzig "entspannt geplaudert"

Salihamidzic über Verhältnis zu Flick: "Ich würde sagen, da ist alles okay"

Flick (l.) und Salihamidizic waren zwei Jahre lang Kollegen beim FC Bayern. Foto: ALEXANDER HASSENSTEIN/POOL/AFP via Getty Images
Flick (l.) und Salihamidizic waren zwei Jahre lang Kollegen beim FC Bayern. Foto: ALEXANDER HASSENSTEIN/POOL/AFP via Getty Images

Am vergangenen Wochenende kam es im Rahmen des DFL-Supercups zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern (3:5) zum Wiedersehen zwischen Bundestrainer Hansi Flick und Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Nun hat Letzterer behauptet, dass zwischen dem Ex-Cheftrainer der Münchner und ihm wieder alles in Ordnung sein soll.

Beim FC Bayern herrschte zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic ein beruflich angespanntes Verhältnis. Flick soll sich mitunter deswegen entschieden haben, die Münchner im Sommer 2021 frühzeitig zu verlassen. Seither ist bereits über ein Jahr vergangen und die Wogen scheinen mittlerweile endgültig geglättet zu sein. In den Katakomben der Leipziger Red Bull Arena umarmten sich beide jüngst.

FC Bayern unter Flick nicht investitionsfreundlich? "Die Situation war damals eine andere"

"Wir haben uns nach dem Supercup-Spiel in Leipzig getroffen und entspannt geplaudert. Ich würde sagen, da ist alles okay", versicherte Salihamidzic nun gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Dass der FC Bayern in diesem Sommer mit Transfers wie denen von Sadio Mane und Matthijs de Ligt groß investiert hat, während Flick seine Wünsche vermeintlich nicht erfüllt bekam, rechtfertigte Salihamidzic wie folgt: "Die Situation war damals eine andere. Die Pandemie war für alle neu, niemand wusste, wann wir wieder spielen, wie lange wir, wenn wir spielen, ohne Zuschauer spielen. Das Klima im Verein war damals nicht sehr investitionsfreundlich, so würde ich es mal sagen." Flick jedenfalls scheint als Bundestrainer zufrieden zu sein, Salihamidzic widerfährt indessen momentan viel Zuspruch für seine Arbeit beim Rekordmeister.

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Adrian Kuehnel  
03.08.2022