Unter Schmerzen ausgewechselt

Salihamidzic frustriert: Droht Hernandez auszufallen?

Lucas Hernandez (Mitte) wurde nach knapp 70 Minuten ausgewechselt. Foto: Getty Images.
Lucas Hernandez (Mitte) wurde nach knapp 70 Minuten ausgewechselt. Foto: Getty Images.

Im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin wurde Innenverteidiger Lucas Hernandez vom FC Bayern nach 68 Minuten ausgewechselt. Die Reaktion von Sportdirektor Hasan Salihamidzic lässt darauf deuten, dass sich der Franzose verletzt haben könnte. 

Beim Spielstand von 4:2 nahm Dino Toppmöller, der Julian Nagelsmann auch beim Auswärtsspiel des FC Bayern gegen Union Berlin vertritt, in der 68. Minute einen Dreifach-Wechsel vor: Josip Stanisic, Corentin Tolisso und Lucas Hernandez verließen das Feld, Benjamin Pavard, Marcel Sabitzer und Dayot Upamecano dürfen sich in der Schlussphase noch einmal beweisen.

Salihamidzic-Frust wegen Hernandez?

Im Gegensatz zu Stanisic und Tolisso wirkte Hernandez angeschlagen. Ob sich der Innenverteidiger verletzt hat - und wenn ja, um welche Verletzung es sich handelt -, ist unklar. Die Reaktion von Hasan Salihamidzic fiel dennoch negativ aus: Der Sportdirektor schlug mit der Hand gegen die Bande, wirkte sichtlich frustriert. 

Bayern kämpft um Spielkontrolle

Allerdings könnte sich Salihamidzic auch über die hitzige Schlussphase geärgert haben. Dank eines Doppelpacks von Robert Lewandowski (15., 23.) sowie eines Treffers von Leroy Sane (34.) ging der Rekordmeister frühzeitig mit 3:0 in Führung. In Minute 43 erzielte Niko Gießelmann das 1:3 aus Sicht von Union Berlin, ein weiterer Treffer durch Sheraldo Becker (44.) wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. Inmitten der Drangphase der Eisernen erhöhte Kingsley Coman auf 4:2 für die Münchner (60.), kurz darauf verkürzte Julian Ryerson auf 2:4 (64.) und gestaltete die Partie wieder etwas offener. In der 79. Minute traf Thomas Müller jedoch zum 5:2.

Florian Bajus  
30.10.2021