Alaba-Poker geht weiter

Salihamidzic: "Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer"

Klartext von Hasan Salihamidzic.
Klartext von Hasan Salihamidzic. Foto: Getty Images

In der Causa David Alaba gibt es ein Machtwort vom Sportvorstand des FC Bayern München. Hasan Salihamidzic setzt eine klare Grenze.

25 Millionen Jahresgehalt für die nächsten fünf Jahre? Uli Hoeneß ist auch deshalb im Check24-Doppelpass auf Sport1 förmlich ausgeflippt und hat Berater Pini Zahavi als "geldgierigen Piranha" bezeichnet. Obwohl die Verantwortlichen des FC Bayern München darüber nicht begeistert gewesen sein sollen, sagte nun Hasan Salihamidzic im kicker: "Uli hat gesagt, was Pini Zahavi längst weiß."

Salihamidzic setzt ein Stopschild

Der Sportvorstand betonte: "Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen." Der Ex-Profi setzte ein Stopschild: "Zahavi denkt in anderen Dimensionen, das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen."

Kritik an Zahavi

Salihamidzic verwies dabei auf die Coronakrise: "Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben." Alaba selbst nahm er von der Kritik aber aus: "David ist ein super Spieler und super Typ. Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen."

Werben um Alaba

Der Bosnier warb um den Österreicher: "Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt. Fakt ist, er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen." Alabas Vertrag läuft 2021 aus, der Aufsichtsrat hat dem Bericht nach beschlossen, dass das aktuelle Angebot das letzte sein soll.

Kein neues Angebot

Diese Überzeugungsarbeit soll jedoch nicht mit noch mehr Euro unterfüttert zum Erfolg führen. Zumal da der Aufsichtsrat längst beschlossen hat, dass das aktuelle Angebot das letzte sein solle. Zahavi wird seinem Mandanten also einen neuen Arbeitgeber besorgen müssen, der das erträumte Gehalt plus die dann aufgerufene Ablöse zahlt. Oder Alaba wartet die kommende Saison ab, um 2021 ablösefrei zu gehen. Oder er verlängert.

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Christopher Michel  
16.09.2020