Als Trainer beim BVB?

Sahin und der "Traum, irgendwann wieder bei Borussia zu sein"

Sahin und Watzke pflegen ein intensives Verhältnis. Foto: Jörg Schüler/Getty Images
Sahin und Watzke pflegen ein intensives Verhältnis. Foto: Jörg Schüler/Getty Images

Die U23 von Borussia Dortmund hat am Samstag einen Test gegen den RSV Meinerzhagen bestritten. Eigentlich alles andere als erwähnenswert. Doch am Rande der Partie trafen sich Nuri Sahin und Hans-Joachim Watzke.

Der aktuell vereinslose Profi und der Geschäftsführer des BVB führen seit Jahren ein sehr inniges Verhältnis. Weil Sahin zudem ein absoluter Liebling der Fans der Schwarzgelben ist, sorgt ein öffentliches Treffen der beiden durchaus für Aufsehen. "Wir haben über die Zukunft gesprochen. Wie es geht, was die Familie macht. Wir sind ja in Kontakt, haben uns jetzt aber länger nicht gesehen", sagt Sahin gegenüber den Ruhr Nachrichten. Was die Zukunft anbelangt, hat er klare Vorstellungen.

"Das entfacht ein Feuer in mir"

Nach dem Vertragsende bei Werder Bremen will der Ex-Nationalspieler noch "zwei, drei Jahre" aktiv bleiben, "wenn der Körper mitmacht". Anschließend will er eine Trainerkarriere einschlagen. "Da habe ich schon Bock drauf. Das entfacht ein Feuer in mir und ist meine absolute Leidenschaft." Sahin wäre dabei wohl nichts lieber, als in entsprechender Funktion zu seinem Herzensklub zurückzukehren. "Die Verbindung ist immer da und es ist natürlich ein Traum, irgendwann wieder bei Borussia zu sein", so der 31-Jährige.

BVB holt verdiente Profis gerne nach Hause

Auch für den BVB dürfte das durchaus vorstellbar sein. Dass der Klub verdiente Ex-Profis einzubinden weiß, zeigt sich in der herausragenden Stellung von Sportdirektor Michael Zorc, dessen Nachfolger der Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl werden dürfte. Mit dem externen Berater Matthias Sammer und Sportpsychologe Philipp Laux gibt es weitere Beispiele, die nicht täglich im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Watzke ist womöglich nicht mehr im Amt, wenn Sahin die Karriere nach der Karriere angeht. Seine Maßgabe, dass Persönlichkeiten wie Sahin beim BVB die Türen immer offen stehen sollen, dürfte aber die Amtszeit des Geschäftsführers überdauern.

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Lars Pollmann  
02.08.2020