FC Bayern-Boss erklärt

Rummenigge zum Tribünen-Foto: "Haben zu keinem Zeitpunkt irgendwen provozieren wollen"

Beim Bundesliga-Auftakt am vergangenen Freitag nahmen die FC Bayern-Bosse ohne Abstand zueinander Platz.
Beim Bundesliga-Auftakt am vergangenen Freitag nahmen die FC Bayern-Bosse ohne Abstand zueinander Platz. (Foto: imago)

Beim Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 (8:0) durften keine Zuschauer ins Stadion. Trotzdem sorgte ein Tribünen-Foto für Diskussionen. Karl-Heinz Rummenigge erklärte nun, wie es zu dieser brisanten Sitzordnung kam.

Acht Tore sahen die Bosse des FC Bayern München von ihrer Mannschaft. Demnach war die Laune auf der Tribüne prächtig. Nur leider sorgten die Verantwortlichen um Vorstandsvorsitzender Rummenigge für mächtig Diskussionsstoff, weil sich die Bosse in zwei Fünfer-Gruppen ohne  Sicherheitsabstand und ohne Masken amüsierten. CDU-Politiker Friedrich Merz (64, CDU) sagte dazu: "Mein Gedanke, bei dem, was ich da gesehen habe: Dummheit oder Arroganz."

"Bild sei nicht optimal gewesen"

Rummenigge nahm zu diesem Vorwurf Stellung und wurde wie folgt in der Bild zitiert: "Weder noch. Die Plätze wurden nach der bayerischen Infektionsschutzverordnung, nach der zehn Mann zusammenhocken dürfen, verteilt. Es gab ein Interpretations-Missverständnis." Demnach haben die Bosse des Rekordmeisters die Mitteilung des Gesundheitsamtes so interpretiert, dass an diesem Spieltag die bayrische Verordnung ihre Gültigkeit hatte. "Wir haben zu keinem Zeitpunkt irgendwen provozieren wollen, noch haben wir das aus Dummheit gemacht. Ich bitte um Entschuldigung. Das Bild ist in der Öffentlichkeit nicht optimal gewesen", so der 64-Jährige.

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Tom Jacob  
21.09.2020