FCB-Boss

Rummenigge über Nachfolger Kahn: "Gehöre nicht zu denen, die glauben, dass sie unersetzlich sind"

Oliver Kahn (r.) wird beim FC Bayern die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge antreten. Foto: Imago

Oliver Kahn soll 2022 beim FC Bayern München die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge antreten als Vorstandsvorsitzender des Klubs. Rummenigge selbst sieht dem Wechsel positiv entgegen.

Am 31. Dezember 2021 läuft Karl-Heinz Rummenigges Vertrag als Vorstandsboss des FC Bayern München aus. Eine Ära wird enden und mit Oliver Kahn steht eine Klub-Legende in den Startlöchern, um die Nachfolge zum 1. Januar 2022 anzutreten. "Meine Entscheidung ist eine endgültige. Wie in einer Mannschaft muss man auch in der Führungsriege einen Umbruch einleiten", sagte Rummenigge auf Sport1 und ergänzte: "Ich bin überzeugt, dass Oliver ein guter Nachfolger werden wird."

Rummenigge will loslassen

Kahn ist aktuell schon Mitglied im Vorstand des deutschen Rekordmeisters, eine Zeit des Übergangs hat bereits begonnen. "Ich spüre, dass man mit ihm gut zusammenarbeiten kann", beschreibt der 64-Jährige diese Phase. Rummenigge selbst wolle nun nach und nach loslassen. Daran, dass der Ex-Keeper Kahn in seine Fußstapfen treten kann, hat er keine Zweifel. Sich selbst hält er dabei für ersetzlich: "Der Job macht mir Spaß, aber irgendwann muss man bereit sein zu sagen: Der Nächste bitte. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die glauben, dass sie unersetzlich sind." 

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Benjamin Heinrich  
20.09.2020