Zu teuer

Rummenigge schließt Umdenken bei Coutinho aus

Für den FC Bayern gibt's bei Philippe Coutinho kein zurück.
Für den FC Bayern gibt's bei Philippe Coutinho kein zurück. Foto: Imago Images

Nachdem Champions-League-Turnier in Lissabon ist für Philippe Coutinho definitiv Schluss beim FC Bayern. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge legt diese Entscheidung noch mal in aller Deutlichkeit zu Grunde.

Vor gut drei Monaten hatte Karl-Heinz Rummenigge verlautbaren lassen, dass der FC Bayern bei Philippe Coutinho auf das Aktivieren der 120 Millionen Euro schweren Kaufoption verzichten werde. Der getroffene Entscheid hat weiterhin Bestand, und wird auch nicht mehr geändert.

Rummenigge schließt Transfer aus

"Coutinho – wie gesagt, der Vertrag läuft aus und wir können in dieser Größenordnung keine weiteren Investments machen und werden das auch nicht machen", wird Rummenigge in dieser Sache von der Bild zitiert. Der mit dem FC Barcelona vereinbarte Passus wäre zum einen aufgrund der Wirtschaftlichkeit inmitten der Corona-Krise nur schwer zu erklären gewesen – und zum anderen ließ Coutinho schlicht die Leistungen vermissen, die eine Investition in dieser Größenordnung gerechtfertigt hätten.

Zu wenig überzeugende Aktionen

Mit 17 Torbeteiligungen in 35 Pflichtspielen hatte Coutinho zwar einige Male seine Genialität durchblitzen lassen. In der Endabrechnung waren diese genialen Momente, für die man den Brasilianer eigentlich geholt hatte, viel zu selten erkennbar. Barca wird sich schwer tun, in diesem Sommer einen Coutinho-Abnehmer zu finden.

Wohin geht die Reise?

Der spanische Vizemeister will im Falle eines Verkaufs den Verlust so gering wie möglich halten. Die im Januar 2018 investierten 145 Millionen Euro sind in diesem besonderen Sommer aber nicht mal annähernd möglich. Konkret wurde es bisher noch mit keinem der kolportierten Interessenten. Am wahrscheinlichsten gilt eine Rückkehr in die Premier League.

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Andre Oechsner  
11.08.2020