Öffentliche Schelte

Rummenigge rüffelt Hoeneß nach Beraterkritik: "Glaube nicht, dass wir das gebraucht haben"

David Alaba pokert weiter um einen neuen Vertrag.
David Alaba pokert weiter um einen neuen Vertrag. Foto: Getty Images

Uli Hoeneß hat in seiner Funktion als Ehrenpräsident des FC Bayern München im Sport1-Doppelpass lauthals über Berater Pini Zahavi und Vater George Alaba geschimpft. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat ihn dafür kritisiert.

Pini Zahavi, so Uli Hoeneß, sei ein "geldgieriger Piranha" und George Alaba, Vater von David Alaba, lasse sich von ihm beeinflussen. Rumms! Mitten in den Vertragsverhandlungen hat der Ehrenpräsident des FC Bayern München ein Zeichen gesetzt. Karl-Heinz Rummenigge rüffelte nun bei Spox: "Ich glaube nicht, dass wir das gebraucht haben."

Rummenigge wirkt entgegen

Der Vorstandsboss versuchte nun entgegenzuwirken: "Ich kann mich nur wiederholen: Verhandlungen müssen meiner Erfahrung nach diskret und vertrauensvoll geführt werden. Erst wenn man ein finales Ergebnis hat, sollte man damit an die Öffentlichkeit gehen." Alabas Vertrag läuft 2021 aus, es droht noch ein zäher Poker.

Ende des Pokers noch nicht absehbar

Rummenigge zeigte sich darauf vorbereitet: "Dass diese Vertragsverhandlungen nicht einfach werden würden, war von Anfang an klar." Doch er nutzte die Gelegenheit, noch einmal alle einzuschwören: "Es kann daher nicht im Interesse von Bayern München sein, Interna dieser Qualität coram publico kundzutun."

Christopher Michel  
17.09.2020