FC Bayern-Boss mit Geständnis

Rummenigge: Klinsmann-Verpflichtung meine schlechteste Entscheidung

FC Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge (l.) mit dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann.
FC Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge (l.) mit dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann. (Foto: imago)

Zehn Jahre war Karl-Heinz Rummenigge Spieler beim FC Bayern München, seit 30 Jahren ist er erst als Vize-Präsident und nun als Vorstandsvorsitzender im Amt. Anhand der vielen Erfolge hat der heute 65-Jährige einiges richtig gemacht, doch es gibt auch eine Entscheidung, auf die er nicht so stolz ist.

In einer Schnellfragerunde im ZDF Sportstudio musste Rummenigge seine schlechteste Amtshandlung beim FC Bayern München erklären. Die Entscheidung fiel sehr schnell: "Ich hab einmal mitverantwortlich Jürgen Klinsmann als Trainer verpflichtet. Das hat leider bei uns nicht so gut funktioniert", gestand Rummenigge. Im Sommer 2008 wurde "Klinsi" als Cheftrainer geholt, bereits ein Dreivierteljahr später war wegen sportlicher und persönlicher Gründe wieder Schluss.

Entscheidung fiel pro Klinsmann, gegen Klopp

"Mir tut es leid, es lag auch am FC Bayern. Insgesamt war es für beide Parteien keine gute Entscheidung", erklärte der Boss des Rekordmeisters. Zudem räumte Rummenigge ein, dass Uli Hoeneß zuvor auch Gespräche mit Jürgen Klopp geführt habe. Die Entscheidung fiel dann in einer Runde mit Franz Beckenbauer, das Trio entscheid sich pro Klinsmann. In der heutigen Nachbetrachtung ein Fehler.

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Tom Jacob  
21.02.2021

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