"In Zukunft im Ausland"

Rummenigge glaubt nicht an Bayern-Wechsel von Haaland

Haaland wird vermutlich nur bis Saisonende für den BVB jubeln. Foto: Imago
Haaland wird vermutlich nur bis Saisonende für den BVB jubeln. Foto: Imago

Nach dem Transferfenster ist vor dem Transferfenster: Nur, weil Erling Haaland auch am 01. September 2021 bei Borussia Dortmund spielt, werden die Gerüchte um seine Zukunft nicht abnehmen. Zuletzt sorgten Medienberichte über gewaltige finanzielle Forderungen des Norwegers und seines Beraters Mino Raiola für Schlagzeilen.

Inklusive der festgeschriebenen Ablöse, des Gehalts für Haaland und einer Courtage für den Star-Agenten koste das Transfer-Paket 2022 bei einem Vertrag über fünf Jahre annähernd 400 Millionen Euro, berichtete Sport Bild. Neben der Frage, ob Raiola gegenüber dem FC Chelsea tatsächlich konkrete Zahlen genannt hat, drehte sich die öffentliche Diskussion um die Unanständigkeit derartiger wirtschaftlicher Sphären. Und dennoch auch um die Frage, welcher Klub sich die Verpflichtung von Haaland überhaupt leisten kann.

Kommen nur ManCity, ManUnited und PSG in Frage?

An einen Verbleib des Superstars beim BVB glauben selbst die kühnsten Träumer kaum. Das Sportmagazin legt in seiner neuen Ausgabe nach und stellt die Behauptung auf, nur drei Klubs kämen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für eine Verpflichtung von Haaland in Frage: Manchester City, Manchester United und Paris Saint-Germain. Dem FC Bayern traut das Blatt den Deal nicht zu. Und erhält in dieser Ansicht Unterstützung von Karl-Heinz Rummenigge.

"Schwierig, ihn in Deutschland zu halten"

"Die Zahlen, die kursieren, zeigen: Es ist schwierig, ihn in Deutschland zu halten. Ich gehe davon aus, dass man Haaland in Zukunft im Ausland bestaunen wird", sagt der langjährige Vorstandschef der Münchner. Der aktuelle Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte vor einigen Wochen zugegeben, dass der Klub selbstverständlich ein Auge auf den Torjäger von Borussia Dortmund wirft (fussball.news berichtete). "Er ist zu einem absoluten Aushängeschild der Liga geworden", sagt auch Rummenigge. Doch eines, das sich im Sommer 2022 wohl einem Klub anschließen wird, dem die Verpflichtung von Top-Stars wichtiger ist als wirtschaftliche Vernunft und ein gesundes Gehaltsgefüge.

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Lars Pollmann  
01.09.2021