Mega-Offerte

Rummenigge: Darum lehnte Bayern Reals Mega-Angebot für Ribery ab

Rummenigge (l.) holte Ribery einst zum FC Bayern.
Rummenigge (l.) holte Ribery einst zum FC Bayern. Foto: Imago

Der FC Bayern hat Franck Ribery im Jahre 2007 für 30 Millionen Euro von Olympique Marseille verpflichtet. Bei den Münchnern schnell zu überzeugen gewusst, wollte sich bereits Real Madrid ein Jahr später die Dienste des Franzosen sichern. Mit Karl-Heinz Rummenigge erklärt der Ex-Vorstandsboss der Bayern, weshalb die Offerte abgelehnt wurde.

Beim FC Bayern reifte Franck Ribery in insgesamt zwölf Jahren, in denen er das Trikot des deutschen Rekordmeisters bekleidete, zur Legende des Klubs. Rückblickend ist dies jedoch keine Selbstverständlichkeit, hätte der Offensivspieler bereits nach einem Jahr in München bei Real Madrid landen können. "Uns wurden 75 Millionen für Ribery geboten, damals hätte er alle Rekorde damit gebrochen", verriet Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch mit der spanischen Sportzeitung AS.

Real Madrid investierte in andere Top-Stars

Der 65-Jährige erinnere sich, "dass wir uns alle zusammensetzten und die Angelegenheit diskutierten und zu dem Schluss kamen, dass wir nicht für dieses Geld oder mehr verkaufen würden". Für Rummenigge war indes klar: "Unsere Absicht war es, der Welt zu zeigen, dass Bayern kein Verein ist, der Spieler verkauft. Das war ein klares Signal, sowohl an die Vereine als auch an unsere Spieler, die von diesem Moment an verstanden haben, dass Verträge hier unterschrieben werden, um eingehalten zu werden." Doch bei Real Madrid trauert man dem verpassten Transfer vermutlich nicht hinterher. Ein Jahr später, im Sommer 2009, verpflichteten die Madrilenen stattdessen Top-Stars wie Cristiano Ronaldo und Karim Benzema. Mit beiden Angreifern holten die Blancos in den Folgejahren unter anderem vier Champions-League-Titel.

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Adrian Kuehnel  
13.09.2021