Bayern "das größte Problem"

Rummenigge: BVB-Kader "eigentlich meisterreif"

Im Duell mit den Bayern zieht der BVB seit Jahren den Kürzeren. Foto: Federico Gambarini/Pool via Getty Images
Im Duell mit den Bayern zieht der BVB seit Jahren den Kürzeren. Foto: Federico Gambarini/Pool via Getty Images

Borussia Dortmund hat in der bisherigen Saisonvorbereitung noch nicht zur vollen Stärke gefunden. Personelle Probleme und taktische Experimente gelten als Gründe. Nach dem Pflichtspielstart sollte das Team auf Touren kommen. Große Schwachstellen im Aufgebot macht jedenfalls Michael Rummenigge nicht aus.

"Ich halte den Kader des BVB in dieser Spielzeit für noch stärker als in der Vorsaison", schreibt der frühere Dortmund-Profi in einem Beitrag für die Ruhr Nachrichten. Die Schwarzgelben haben Achraf Hakimi mit Thomas Meunier ersetzt, zudem gingen die Reservisten Leonardo Balerdi und Mario Götze. Neu kamen mit Jude Bellingham und Reinier zwei weitere Top-Talente. "Eigentlich verfügt Dortmund über einen meisterreifen Kader", ist Rummenigge überzeugt.

Bayern "das größte Problem"

"Aber leider gibt es derzeit eben eine Mannschaft in Deutschland, die noch besser ist." Gemeint ist natürlich der Triple-Sieger FC Bayern. Für Rummenigge stellt der Klub, den sein Bruder Karl-Heinz als Vorstandsvorsitzender anführt, "das größte Problem der Borussia" dar. Auch in der neuen Saison sei der Rekordmeister wahrscheinlich nicht zu packen, so der 56-Jährige. Der BVB müsse es sich aber zum Ziel machen, näher an den Branchenprimus heranzurücken und ihn so unter Druck zu setzen. 

"Endlich ohne Angst in München"

"Und die Konkurrenz aus Leipzig oder Gladbach auf Abstand zu halten, das muss dieser glänzend besetzte BVB einfach schaffen", meint Rummenigge. Er hofft auf eine Dortmunder Mannschaft, die ihrem Anhang Freude bereitet. "Die Fans müssen sehen, dass ihr Team alles gibt, alles versucht und auch beim Spiel in München endlich ohne Angst auftritt." Der BVB hat seine letzten sechs Gastspiele beim FC Bayern in der Bundesliga samt und sonders verloren. Das Torverhältnis dabei spricht Bände: Drei Tore gelangen Dortmund, 26 musste es hinnehmen.

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Lars Pollmann  
01.09.2020