2022 ist für DFL-Boss Schluss

Rummenigge bedauert Seifert-Rücktritt: "Bundesliga hat nachhaltig profitiert"

Rummenigge (l.) bedauert den Rückzug von DFL-Boss Seifert.
Rummenigge (l.) bedauert den Rückzug von DFL-Boss Seifert. Foto: Getty

DFL-Boss Christian Seifert tritt im Sommer 2022 zurück. Die Bundesliga und den deutschen Fußball trifft dieser Entschluss hart. Karl Heinz-Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, spricht für Seifert hohes Lob aus.

"In zwei Jahren möchte ich ein neues berufliches Kapitel aufschlagen", mit diesen Worten bestätigte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Montag, dass er seinen Vertrag, der zum 30. Juni 2022 ausläuft, nicht verlängern wird: "Bis dahin werde ich mich in meinen DFL-Funktionen auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen selbstverständlich weiter mit größter Ambition und vollem Einsatz fokussieren."

"Hat immer Vertrauen aller Bundesligisten gehabt"

Der deutsche Fußball nimmt diese Neuigkeit mit Bestürzung auf. "Er hat das schon erstklassig gemacht und die Bundesliga hat nachhaltig davon profitiert, mit welcher Professionalität und Qualität er den Job ausgeführt hat", lobte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Karl Heinz-Rummenigge, Seifert nach dessen Verkündung bei Sky. "Vor allem darf man nicht vergessen", so der Bayern-Boss, "dass er immer das Vertrauen aller Bundesligisten gehabt hat, weil er ein sehr ausgeglichenes, gerechtes System gefunden hat."

Seifert ist seit 2005 DFL-Boss

Seifert ist seit 2005 Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, war in seinen bislang 15 Jahren unter anderem für die Vermarktung der TV-Rechte verantwortlich und trieb im Frühjahr während der Corona-Zwangspause in der Bundesliga die Wiederaufnahme des Spielbetriebs voran.

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Adrian Kuehnel  
26.10.2020