Ex-FCB-Boss spricht

Rummenigge: "Bayern auch ohne Rüdiger gerade gut aufgestellt"

Rüdiger zählt beim FC Chelsea unter Trainer Thomas Tuchel zu den Leistungsträgern.
Rüdiger zählt beim FC Chelsea unter Trainer Thomas Tuchel zu den Leistungsträgern. Foto: Catherine Ivill/Getty Images

Der FC Bayern soll Interesse an einer Verpflichtung von Nationalspieler Antonio Rüdiger bekunden. Aufgrund des im Sommer 2022 auslaufenden Vertrages wäre der Profi des FC Chelsea Stand jetzt im Anschluss ablösefrei. Ex-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht in der Innenverteidigung der Münchner jedoch keinen sonderlichen Bedarf.

Noch ist offen, ob Antonio Rüdiger seinen Kontrakt beim FC Chelsea verlängert oder nicht doch ablösefrei wechselt. Auf die vermeintlichen Lockrufe des FC Bayern im Lager der Nationalmannschaft angesprochen, meinte der 28-Jährige am Dienstag: "Natürlich ehrt das einen. Aber ich lasse mich nicht zu viel davon ablenken. Ich habe gewisse Verpflichtungen meinem Klub gegenüber."

Am Mittwoch äußerte sich auch Karl-Heinz Rummenigge zu den Transfergerüchten um den früheren Verteidiger des VfB Stuttgart. Der 66-Jährige, der sich im Sommer vom FC Bayern als Vorstandsboss verabschiedete, will sich "nicht in mögliche Transfermarkt-Angelegenheiten einmischen", wie er im Rahmen der Preisverleihung der Initiative Deutscher Fußball Botschafter in Berlin betonte.

"Mal abwarten, was da passiert"

Seine früheren Kollegen "werden schon wissen, was sie machen", so Rummenigge, der befand: "Ich finde, in der Innenverteidigung ist Bayern auch ohne Rüdiger gerade gut aufgestellt. Dayot Upamecano ist ein sehr guter Transfer gewesen, er macht das bisher sehr gut. Dazu hat man noch Niklas Süle, Lucas Hernandez oder Tanguy Nianzou." Laut dem Europameister von 1980 "muss man mal abwarten, was da passiert. Auch bei Süle, dessen Vertrag ausläuft. In der Verteidigung muss Bayern sich keine Sorgen machen".

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Adrian Kuehnel  
06.10.2021