Transfergerüchte

Ruhiger Transferwinter? Kessler: "Stand jetzt ist nichts geplant"

Laut Thomas Kessler plant der 1. FC Köln keine Transfers. Foto: Getty Images.
Laut Thomas Kessler plant der 1. FC Köln keine Transfers. Foto: Getty Images.

Der 1. FC Köln wird den im Sommer eingeschlagenen Sparkurs aller Voraussicht nach fortsetzen. Zwar könnten sich die Geißböcke vom ein oder anderen Spieler trennen, auf Angebote haben die Verantwortlichen bisher aber vergeblich gewartet.

Vor knapp einem halben Jahr erwirtschaftete der 1. FC Köln nicht zuletzt durch die Transfers von Sebastiaan Bornauw (für 13,5 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg) und Ismail Jakobs (für 6,5 Millionen Euro zur AS Monaco) einen Bruttogewinn in Höhe von etwas mehr als 20 Millionen Euro. Die Einnahmen haben dabei geholfen, die durch die Corona-Pandemie entstandenen Verluste zu mindern, wirklicher Handlungsspielraum für den Winter hat sich aber nicht ergeben.

FC plant keine Transfers

Sofern alle Spieler fit sind, braucht Steffen Baumgart allerdings keine Verstärkungen. Der vom SC Paderborn verpflichtete Cheftrainer hat die FC-Profis von seiner Spielidee überzeugt und die Domstädter mit 25 Punkten aus 17 Spielen auf den achten Tabellenplatz geführt. Aufgrund der regelmäßig ordentlichen Leistungen streben die Verantwortlichen daher auch keine Veränderungen an: "Stand jetzt ist nichts geplant", sagte Lizenzspielerleiter Thomas Kessler dem Kölner Stadt-Anzeiger

Mere erneut Wechselkandidat

Jedoch könnte der eine oder andere Akteur das Geißbockheim verlassen. Dem Bericht zufolge sei davon auszugehen, dass Jore Mere das Gespräch über seine Zukunft suchen wird - wenngleich der Spanier in jeder Transferperiode als vermeintlicher Abschiedskandidat gilt. Bei Noah Katterbach sei indes eine Leihe denkbar, während Sava Cestic den FC womöglich sogar endgültig verlassen könnte. Noch sollen allerdings keine Anfragen oder Angebote bei den Verantwortlichen eingetroffen sein und kein Spieler habe einen Wechselwunsch geäußert. Bis zum 31. Januar könnte jedoch Bewegung in den Transfermarkt kommen.

Florian Bajus  
28.12.2021