Nun bei Real Madrid

Rüdiger-Berater: Auch mit dem FC Bayern gesprochen

Rüdiger hat bis 2026 bei Real Madrid unterschrieben. Foto: Denis Doyle/Getty Images
Rüdiger hat bis 2026 bei Real Madrid unterschrieben. Foto: Denis Doyle/Getty Images

Antonio Rüdiger wechselte im aktuellen Transferfenster ablösefrei vom FC Chelsea zu Real Madrid. Dabei hinterlegten die Madrilenen bereits vor drei Jahren konkretes Interesse am deutschen Nationalspieler. Doch klappte es erst in diesem Jahr mit einer Verpflichtung, setzte man sich dabei auch gegen den FC Bayern durch.

Nachdem Antonio Rüdiger seinen auslaufenden Vertrag beim FC Chelsea nicht verlängern wollte, heuerte der Innenverteidiger bei Real Madrid an. Die Königlichen mussten für den 29-Jährigen keine Ablöse zahlen, was vor drei Jahr noch anders gewesen wäre. Berater und Halbbruder Sahr Senesie sagte nun dem kicker: "Der Kontakt war direkt mit Real, nicht mit ihm (Präsident Florentino Perez; d. Red.), sondern mit der Geschäftsführung. Es war insofern unkompliziert, als dass wir quasi seit 2016 mit dem Klub in Kontakt standen. Bereits 2019 wurde das Interesse auch schon einmal konkreter, bevor dann die Transfersperre für Chelsea kam und Toni auch aus Respekt vor den Verantwortlichen bei Chelsea, keinen Transfer erzwingen wollte."

"Es gab große Klubs, mit denen man sich ausgetauscht hat, darunter auch Bayern"

Der FC Chelsea hätte laut Senesie "damals keinen Ersatz für ihn verpflichten können". Der Wechsel zu Real Madrid erfolgte für Rüdiger quasi mit Verspätung. Ein Faktor für den Transfer sei auch Trainer Carlo Ancelotti gewesen. "Carlo hat ihm erklärt, wie er sich das Ganze sportlich vorstellt. Das hat Toni gefallen. Es war ein sehr harmonisches Gespräch und hat sein gutes Gefühl weiter bestärkt", sagte Senesie, der neben den Blancos auch mit weiteren Top-Klubs sprach. "Es gab große Klubs, mit denen man sich ausgetauscht hat, darunter auch Bayern. Aber am Ende kamen nur Chelsea oder Real infrage", versicherte Rüdigers Agent.

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Adrian Kuehnel  
26.07.2022