Dynamos "verlorener Sohn"

Rückkehrer Stefaniak wie einst Gütschow, Wagefeld, Mai und Co.

Mit Sebastian Mai (l.) und Marvin Stefaniak sind in diesem Sommer zwei ehemalige Dynamos nach Dresden zurückgekehrt.
Mit Sebastian Mai (l.) und Marvin Stefaniak sind in diesem Sommer zwei ehemalige Dynamos nach Dresden zurückgekehrt. (Foto: imago)

Ausgeliehen vom VfL Wolfsburg kickt Marvin Stefaniak wieder für seinen Herzensverein, für die SG Dynamo Dresden. Der 25-Jährige ist nicht der erste Rückkehrer bei den Schwarz-Gelben. Doch kann solch eine Rückholaktion gutgehen?

Im Jahr 2013 unterschrieb Stefaniak seinen ersten Profivertrag bei Dynamo Dresden, spielte folglich bis 2017 für die Schwarz-Gelben. In dieser Zeit absolvierte der in Hoyerswerda geborene Sachse 107 Pflichtspiele für die SGD, steuerte unter anderem 37 Vorlagen zu und war in der Saison 2015/16 maßgeblich am damaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt. „Ich will da anknüpfen, wo ich damals aufgehört habe. Möchte Assists geben und Tore schießen“, sagte Stefaniak nach seiner aktuellen Rückkehr im Interview mit Dynamo TV.

Kapitän Mai, der positive Beweis

Doch kann solch eine Rückholaktion gutgehen? Im aktuellen Kader der Schwarz-Gelben ist auch mit Sebastian Mai ein „verlorener Sohn“ zurückgekehrt. Mai selbst ist der beste Beweis dafür, dass eine Rückkehr positives bewirken kann. Der damals 19-Jährige, der 2013 Dynamo verließ, weil er es nicht in die erste Mannschaft schaffte, ist nun sieben Jahre später Kapitän in Dresden und einer DER Führungsspieler im Klub.

Auf den Spuren von Gütschow, Wagefeld und Co.

In der Geschichte Dynamos gab es schon viele ehemalige Spieler, die in die sächsische Landeshauptstadt zurückkehrten. Thomas Köhler, Torsten Gütschow, Rene Beuchel, Christian Fröhlich, Lars Jungnickel oder Maik Wagefeld sind nur einige Namen. Zu dieser Liste gehört nun auch Stefaniak dazu. Im heutigen Spiel gegen den 1. FC Magdeburg (14 Uhr) könnte der Mittelfeldspieler bereits eingesetzt werden. „Ich stelle mich natürlich hinten an“, hofft der 25-Jährige dennoch auf einen Einsatz. „Ob ich reinkomme oder von Anfang an spiele: ich kann der Mannschaft weiterhelfen“, so Stefaniak.

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Tom Jacob  
10.10.2020