Unzufriedene Transferpolitik

Rückblick: Pep bekam bei Bayern nicht die Stars, die er wollte

Pep Guardiola 2015 im Trainingsanzug des FC Bayern München. Sonst kennt man ihn nur im maßgeschneiderten Anzug.
Pep Guardiola 2015 im Trainingsanzug des FC Bayern München. Sonst kennt man ihn nur im maßgeschneiderten Anzug. (Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Den Satz "Thiago oder nix" kennt so ziemlich jeder Fan des FC Bayern München. Der damalige Trainer Pep Guardiola machte im Jahr 2013 mit den Worten ziemlich deutlich, welchen Spieler er für seinen Kader haben möchte - und er kam: Thiago Alcantara. Doch wie es scheint, wurden Pep in der Folgezeit weitere Wünsche ausgeschlagen.

Als Guardiola öffentlich bekannt gab, dass er unbedingt Thiago und keinen sonst in München spielen sehen will, setzte der Katalane die Bosse beim FC Bayern München ordentlich unter Druck. Und es funktionierte! Sie kamen dem Wunsch des Trainer nach und Thiago wurde für 25 Millionen Euro verpflichtet. Einer, der bis heute zum Aufgebot der Bayern gehört. Wer weiß wie lange noch? Der FC Liverpool wird immer wieder als neuer Arbeitgeber von Thiago in Verbindung gebracht.

Pep erhielt Götze statt Neymar

Jedoch wurde nicht alle Wünsche des akribischen und perfektionistischen Trainers erfüllt. Pep wollte Neymar zum FC Bayern München holen, bekam dafür Mario Götze. Neymar ist mittlerweile mit 222 Millionen Ablöse der bisherige Rekordtransfer im Fußball, Götze hat es dagegen zuletzt nicht einmal mehr ins Team bei Borussia Dortmund gebracht. Des Weiteren soll Guardiola Spieler wie Luis Suarez, Paul Pogba, Marco Verratti, Eden Hazard, Kevin De Bruyne oder Raheem Sterling gefordert haben, die alle nicht zum FC Bayern wechselten. Wie die Bild berichtet, sei genau diese Transferpolitik ein gravierender Grund für den späteren Abgang des heute 49-jährigen Coaches gewesen.

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Tom Jacob  
27.07.2020