2. Bundesliga

Roundup: Lilien und Heidenheim festigen Aufstiegsplätze

Darmstadt darf weiter jubeln. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Darmstadt darf weiter jubeln. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Der SV Darmstadt 98 setzt sich am 18. Spieltag der 2. Bundesliga souverän mit 2:0 gegen Jahn Regensburg durch und bleibt somit Tabellenführer. Der 1. FC Heidenheim schlägt indes Hansa Rostock daheim auf überzeugende Weise mit 2:0 und festigt sich folglich auf Tabellenplatz zwei. Holstein Kiel besiegt parallel Greuther Fürth knapp mit 2:1.

Darmstadt sorgt bereits zur Halbzeit für klare Verhältnisse

Zum Rückrunden-Auftakt hatte der SV Darmstadt 08 am Böllenfalltor Jahn Regensburg zu Gast. Und die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Denn weil Thalhammer in der 18. Minute den Ball vor dem eigenen Tor verlier, verschaffte sich Mehlem daraus einen Vorteil, bediente Manu, der wiederum zum 1:0 einschob. Obendrein mussten die Gäste aus Regensburg ab der 22. Minute mit zehn Mann agieren: Kennedy sah nach einer Notbremse gegen Manu die Rote Karte. Nur sieben Minuten drauf erhöhte Darmstadt auch schon. Gimber verlängerte eine Flanke unfreiwillig, Holland lauerte am zweiten Pfosten und traf per Kopf zum 2:0 (29.).

Nach dem Seitenwechsel hätte Darmstadt in der 56. Minute nachlegen können. Ubrigs Versuch, den Ball weit nach vorne zu schießen, wurde von Mehlem abgelockt. Daraufhin sprang die Kugel Richtung Jahn-Tor - allerdings am Ende neben das Tor. Dies hätte das 3:0 sein können. Im Anschluss wurde etwas Dampf aus der Partie genommen. Von den Regensburgern kam derweil zu wenig, um am Spielstand etwas zu ändern. Dementsprechend siegten die Darmstädter souverän mit 2:0.

Heidenheim siegt spät gegen Rostock

Im Parallelspiel traf der 1. FC Heidenheim auf Hansa Rostock. Dabei bekamen die Zuschauer eine äußerst überschaubare Anfangshälfte geboten. Denn in den beiden Strafrum war nicht wirklich etwas los. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurde es ein bisschen spannender. Verhoek hatte in der 41. Minute plötzlich viel Platz und dribbelte auf Mainka zu. Rechts wollte er Duljevic mitnehmen, doch Siersleben fing das Zuspiel gerade noch so ab. Dementsprechend ging es torlos in die Pause.

In Heidenheim dauerte es bis zum zweiten Durchgang, ehe mal ein Ausrufezeichen gesetzt wurde. Roßbachs Flanke in der 58. Minute erreichte Verhoek, der mit seinem Kopfball die Latte traf. Die Heidenheimer hatten Glück. Auf der Gegenseite kamen die Hausherren zehn Minuten später zu einer vielversprechenden Möglichkeit. Schöppner bediente Beste, der sich in einer aussichtsreichen Schussposition befand, aber links am Tor vorbeischoss (68.). Dafür klingelte es in der 80. Minute. Beste trat eine Ecke und diese fand Kleindienst, der die Kugel zum 1:0 für die Heidenheimer ins Tor köpfte. Doch damit nicht genug, denn nach einem Heber von Thomalla in der 88. Minute zog Pick ab, erhöhte und markierte dadurch den 2:0-Endstand für die Hausherren.

Kiel trifft erst in Schlussphase zum Sieg

Am Samstagmittag empfing Holstein Kiel daheim Greuther Fürth. Und die erste Top-Chance ging an die Gäste aus Fürth. Asta wurde in der 26. Minute geschickt, dieser sah Sieb. Letzterer nahm die Hereingabe mit dem Fuß, doch der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. Während dem Kleeblatt hier das Glück fehlte, war eine Aktion paar Minuten später von Erfolg gekrönt. Weil Abiama unsauber klärte, war Abiama zur Stelle und staubte aus nur einem Meter zur Führung ab (30.). Die Fürther kamen in der 35. und 37. noch zu zweite aussichtsreichen Chancen, doch Becker und Schreiber retteten die Störche.

Nur kurz nach dem Wiederanpfiff hatten die Kieler Grund zum Jubeln. Denn Skrzybski flankte in den Strafraum und dort hielt Wahl seinen Kopf hin und sorgte in der 46. Minute für das 1:1. Allerdings war in der 69. Minute schon wieder Zittern bei den Hausherren angesagt. Reese traf im Strafraum Asta. Ein Elfmeterpfiff blieb allerdings aus. Nach dem VAR-Check wurde entschieden: Die Entscheidung ist korrekt, denn Asta stand zuvor im Abseits. Die Schlussphase hielt unterdessen das glücklichere Ende für die Hausherren parat. Denn Lorenz zog in der 84. Minute erfolgreich flach ab und bescherte den Kielern damit nicht nur die Führung, sondern zugleich den 2:1-Sieg. Denn ein weiteres Tor gab es am 18. Spieltag nicht mehr.

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Adrian Kühnel  
28.01.2023