2. Bundesliga

Roundup: HSV jubelt weiter - KSC schlägt FCN - Nullnummer in Paderborn

Der HSV bleibt weiter auf der Siegerstraße.
Der HSV bleibt weiter auf der Siegerstraße. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Der HSV setzte sich am 22. Spieltag der 2. Bundesliga mit 2:0 gegen den 1. FC Heidenheim durch. Im Parallelspiel siegte der Karlsruher SC deutlich mit 4:1 gegen den 1. FC Nürnberg. Der SC Paderborn und Dynamo Dresden trennten sich derweil 0:0.

HSV dank Kittel-Doppelpack gegen Heidenheim erfolgreich

Für den HSV ging es nach dem furiosen 5:0 vom vergangenen Wochenende gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag im Rahmen des 22. Spieltags der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim. Ein solches Kunsstück wollten die Rothosen auch diesmal wiederholen. In der 13. Minute griffen die Hausherren erstmals gefährlich an, Reis' Abschluss landete aber ein paar Meter neben dem Tor. Im Anschluss übte der HSV weiter Druck aus, Jattas Schuss in der 21. Minute wird aber souverän von Müller abgewehrt. Die Heidenheimer versuchten es derwiel in der 25. Minute, jedoch scheiterte Hüsing an Heuer Fernandes.

Nach dem Seitenwechsel verzeichneten die Gäste in der 48. Minute eine große Möglichkeit. Burnics Zuspiel fand Mohr, der aus spitzem Winkel abschloss und den Ball über Heuer Fernandes hob. Zum Glück für den HSV war Muheim noch rechtzeitig zur Stelle. Nach einer vermeintlichen Stärkephase der Heidenheimer kam der HSV aber wieder zurück in die Partie und wusste sich auch zu belohnen. In der 63. Minute zog erst Alidou ab, ehe der Abpraller bei Kittel landete, der daraufhin zum 1:0 abstaubte. Doch so richtig hielten die Rothosen auch im Anschluss nicht die Kontrolle. Nach einem Heidenheimer Angriff in der 67. Minute grätschte Schonlau Schöppner das Spielgerät weg, doch der Ball prallte nur knapp am Pfosten vorbei. Das Glück lag dann aber doch nochmal auf der Seite des HSV. Jatta ging in der 77. Minute im gegnerischen Strafraum zu Fall, den anschließenden Strafstoß brachte Kittel mit einem Schuss ins rechte Eck souverän im Tor unter. Das war die 2:0-Führung für den HSV, wobei es nach 90 Minuten auch blieb.

Für 1. FC Nürnberg in Karlsruhe nichts zu holen

Der Karlsruher SC wie auch der 1. FC Nürnberg hatten beide ihr letztes Spiel verloren und wollten deshalb am 22. Spieltag für Wiedergutmachung sorgen. Für die Gastgeber wäre es beinahe schon in der 6. Minute erfolgreich geworden, ein Kopfball von Gondorf flog nicht weit über das Tor. Im Anschluss tasteten sich beide Klubs ein wenig ab, denn wirklich Nennenswertes gab es nicht mehr zuverzeichnen, ehe die 29. Minute kam. Nach einem direkten Freistoß von Geis landete die Kugel zur 1:0-Führung für den 1. FC Nürnberg im Kasten des KSC. Allerdings ließen sich die Hausherren davon nicht unterkriegen, sorgte Hofmann in der 39. Minute per Linksschuss für den 1:1-Ausgleich.

Mit Wiederanpfiff wollten die Nürnberger die erneute Führung herstellen. Dies gelang auch fast in der 49. Minute, als Schäffler frei durch war, letztlich aber Gersbeck noch zur Stelle war. Konnte sich der Club hier noch belohnen, wurde er hinten bestraft. Und zwar nach einem Zuspiel von Hofmann auf Goller in der 55. Minute, worauf der Ball aus kurzer Distanz ins Tor flog. Der KSC wollte die Gäste sichtlich zu schocken, erhöhten die Hausherren nur vier Minuten später (59.). Nach Ablage von Heise auf Hofmann wuchtete Letzterer den Ball ins gegnerische Tor. Als wäre dies nicht schon genug für die Nürnberger gab es in der 90. Minute nach einem Foul von Sörensen an Schleusener Elfmeter für den KSC, den Wanitzek zum 4:1 im Tor unterbrachte. Zugleich besiegelte dieser Treffer den Endstand.

SC Paderborn und Dynamo Dresden mit Ladehemmung

Der SC Paderborn begrüßte am Samstag Dynamo Dresden und wollte den Gästen früh beweisen, wer aus dem Duell als Sieger hervorgehen könnte. In der 13. Minute legte Srbeny für Klement ab, der den Ball aber nicht ordentlich genug traf. Die Sachsen probierten es in der 25. Minute per Kopfball von Kade, doch auch dieser Abschluss war zu ungefährlich. Die vielversprechendste Chance gab es derweil in der 35. Minute. Muslija versuchte es für die Paderborner aus 18 Metern aufs linke Eck, doch Mitryushkin lenkte die Kugel um den Pfosten. Zur Pause stand es damit 0:0.

Im Anschluss an den torlosen ersten Durchgang tat sich auch in der zweiten Hälfte wenig. In der 52. Minute prüfte Pröger mit einem Heber, ob er Mitryushkin überwinden könnte, doch der Ball landete nicht hinter Linie. Die Paderborner kamen in der 69. Minute erneut über Pröger, diesmal im Zusammenspiel mit Justvan. Doch auch hieraus resultierte nichts, landete der Ball auf dem Tornetz. Die Gastgeber hatten in der 87. Minute nochmal eine Chance. Plattes Abschluss landete aber knapp über dem Tor. So blieb es beim torlosen Remis.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
12.02.2022