2. Bundesliga am Samstag

Fürth und Düsseldorf lassen im Aufstiegsrennen Federn - Würzburg steigt ab!

Fürth kam daheim gegen den KSC nicht über ein Remis hinaus.
Fürth kam daheim gegen den KSC nicht über ein Remis hinaus. Foto: Imago

Greuther Fürth kommt am 32. Spieltag in der 2. Bundesliga gegen den Karlsruher SC nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Fortuna Düsseldorfs Aufstiegschancen erleiden unterdessen mit dem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig einen Dämpfer. Der VfL Osnabrück siegt indes souverän mit 3:1 bei den Würzburger Kickers, die damit wieder absteigen.

Fürth hält sich vorerst auf Platz zwei

Der Tabellenzweite gegen den Achten, so lautete am Samstag die Ausgangslage zwischen Greuther Fürth und dem Karlsruher SC. Bereits in der 4. Spielminute geriet jedoch der vermeintliche Favorit in Rückstand. Der KSC kam über Jung, dessen Flanke Hofmann per Kopfball zur 1:0-Führung veredeln konnte. Die Fürther hatten fünf Minuten darauf eine gute, erste Chance. Meyerhöfer bediente Nielsen, der aus guter Schussposition aber nur den Oberkörper von Kobald traf. Vielversprechender wurde es für die Hausherren in der 18. Spielminute, wobei Hrgota nur knapp an Gersbeck scheiterte, der das Tor mit einer Glanzparade verhinderte. Endlich zum Torerfolg fand das Kleeblatt dann in der 26. Spielminute. Seguin bediente Nielsen per Flanke, der per Volley zum 1:1 einnetzte. Der KSC hatte allerdings noch vor dem Pausenpfiff eine Antwort parat, spielte in der 36. Spielminute Thiede frei, der mit einem haltbaren Schuss dennoch Burchert überwinden konnte. Mit einer 2:1-Führung für die Gäste ging es somit in die Pause.

Die Fürther kamen motiviert raus, das war an der Chance in der 49. Spielminute zu merken. Hrgota steckte für Nielsen durch, der jedoch knapp von Gersbeck gestoppt wurde. Nur drei Minuten später bot sich eine ähnliche Situation. Wieder war Hrgota als Passgeber präsent, diesmal bediente er Green, der nur knapp das Tor verfehlte. Die 70. Spielminute sollte gekommen sein, um Fürth den Ausgleich zu bescheren. Diesmal avancierte sogar Hrgota selbst zum Torschützen. Der Offensivmann wurde zuvor gefoult und verwandelte einen Strafstoß. Und nur zwei Minuten später (72.) hätte es erneut Elfmeter geben können. Hrgota traf Kobald vermeintlich am Ellbogen. Nachdem erst auf den Punkt gezeigt wurde, wurde die Entscheidung nach Prüfen des VAR zurückgenommen. Fürth hatte abermals in der 75. Spielminute eine gute Möglichkeit, Gersbeck rettete aber mit einem Wahnsinns-Reflex gegen Hrgota. Die letzte, ordentliche Chance zur Führung verpasste Fürth in der 81. Spielminute, als Abiama die Kugel nur knapp links am Tor vorbeijagte. Endergebnis somit nach 90 Minuten: 2:2 im Sportpark Ronhof.

Düsseldorfs Aufstiegshoffnungen erleiden Dämpfer

Am 32. Spieltag empfing Aufstiegsaspirant Fortuna Düsseldorf den Gegner Eintracht Braunschweig. Die Partie begann wenig spektakulär, verzeichneten die Gäste in Person von Abdullahi in der 16. Spielminute die erste Chance. Düsseldorf, das einen Sieg benötigte, um die Aufstiegschancen am Leben zu halten, fand in der Anfangsphase keinen erfolgreichen Durchbruch. Erst in der 31. Spielminute machte es die Fortuna für die Gäste aus Braunschweig gefährlich, eine klare Chance resultierte daraus aber nicht - entschärfte erst Fejzic den Ball, ehe Wiebe zur Ecke klären konnte. Doch der Führungstreffer für die Hausherren sollte dann doch noch fallen. Nach einem Foul von Kessel an Kownacki bekam F95 einen Elfmeter zugesprochen, den der gefoulte Kownacki in der 42. Spielminute zur 1:0-Pausenführung verwandeln konnte.

In Düsseldorf ging es mit Beginn der zweiten Hälfte turbulent zur Sache. Nachdem Fejzic mit einer guten Parade unmittelbar nach Wiederanpfiff (46.) den Abschluss von Appelkamp vereitelte, glichen die Braunschweiger in der 51. Spielminute aus. Wiebe flankte zu Bär, der mit einem Volley zum 1:1 traf. Die Antwort der Hausherren folgte neun Minuten später (60.) und diesmal war Appelkamp zum 2:1 erfolgreich, nachdem er zuvor von Klaus bedient wurde. Allerdings sollte die Fortuna-Führung nicht lange anhalten, überlistete Kaufmann aus rund 20 Metern die Abwehr der Hausherren zum 2:2. Der BTSV verbuchte in der 86. Spielminute nochmal einen Schuss, dieser ging aber daneben: Proschwitz verzog in Rücklage. Am Ende hieß es in Düsseldorf: 2:2.

Osnabrück besiegelt Kickers-Abstieg

Tabellenschlusslicht Würzburger Kickers gegen das ein Rang weiter vorne liegende VfL Osnabrück. Und die erste ordentliche Chance ging an die Gäste, die in der 15. Spielminute in Person von Kerk zum Abschluss kam, jedoch landete dieser nur am Pfosten. Der VfL übte weiter Druck aus, kam in der 25. Spielminute über Reis. Der Osnabrücker muss mit dem schwächeren Fuß abziehen, dementsprechend fliegt der Ball knapp am Tor vorbei. Die Kickers hätten derweil noch vor der Halbzeit in Führung gehen können. Van la Parra dribbelte sich durch (40.), spielte zu Pieringer, der die Kugel aber knapp über die Latte befördert.

Nach dem bislang torlosen Match zur Halbzeit folgte das erste Tor in Würzburg in der 52. Spielminute. Kerk brachte den Ball in den Strafraum, wo Santos lauerte und per Kopf zur 1:0-Führung für Osnabrück einköpfte. Und der VfL wollte nur drei Minuten darauf (55.) noch eins drauflegen. Kerk starte ein Sololauf vom eigenen Strafraum, sein flacher Abschluss flog aber haarscharf am Tor vorbei. Auf der Seite der Kickers hatte Pieriniger in der 65. Spielminute eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, sein abgefälschter Schuss flog aber ans Gebälk. Doch das sollte es ja noch nicht gewesen sein, fanden die Würzburger in der 67. Spielminute zum Torerfolg. Diesmal war es Rondstadt, der einen direkten Freistoß von der Strafraumgrenze ins Tor beförderte. Konnten die Gastgeber etwas aufatmen, verlieh der VfL den Würzburgern in der 80. Spielminte jedoch wieder einen Dämpfer. Taffertshofer köpfte zur Führung, worauf Reis in der 85. Spielminute mit dem 3:1 den Deckel draufmachte. Dies besiegelte zugleich den späteren Endstand für die Osnabrücker. Die Würzburger Kickers steigen somit in die 3. Liga ab.

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Adrian Kuehnel  
08.05.2021