Ansteckungsgefahr

Rosen kritisiert: Hoffenheim geschwächt aufgrund von Länderspielperiode

Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen blickt kritisch auf die zurückliegende Länderspielperiode.
Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen blickt kritisch auf die zurückliegende Länderspielperiode. (Foto: imago)

Mit einer personalgeschwächten Mannschaft hat die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart (3:3) einen Punkt geholt. Sieben Spieler (!) haben coronabedingt gefehlt. Sportdirektor Alexander Rosen sieht die vergangenen Länderspiele als Feind dafür.

Auf sieben Spieler - teilweise wichtige Leistungsträger - musste die TSG 1899 Hoffenheim im Süd-Derby der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart verzichten, weil diese aufgrund positiver Corona-Tests noch in Quarantäne sind. Bis zu Beginn der Woche befand sich auch noch der Rest der Mannschaft aus Sicherheitsgründen in häuslicher Isolation.

Kritik gegen Länderspiele

Sportdirektor Rosen kritisierte bereits im Oktober den Sinn der Länderspiele zu diesen schwierigen Zeiten des Kontaktverbotes und tat das auch auch nach der vergangenen Abstellungsperiode seiner Nationalspieler. "Wenn eine Nationalmannschaft reist, dann kommen gut und gern 50 Menschen zusammen, die wiederum auf andere treffen", sagte der 41-Jährige im ZDF-Sportstudio. "Der Fokus müsste auf die nationalen Ligen gerichtet sein und nicht auf die Länderspiele."

Rosen: "Nicht jammern, machen!"

Auf Reisen geht es für die Hoffenheimer bereits am Donnerstag wieder, wenn das Auswärtsspiel in der Europa League gegen Slovan Liberec ansteht. "In der Europa League reist die Mannschaft innerhalb einer Blase, spielt gegen Liberec und reist wieder ab", ist Rosen für eine weitere Durchführung des internationalen Vereinswettbewerbs. Nur die Länderspiele waren ihm ein Dorn im Auge, wessen Sinn er nicht verstehen könne. Dennoch gibt sich sein Team nicht kampflos auf, lautet das Motto von Rosen: "Nicht jammern, machen!"

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Tom Jacob  
22.11.2020