300 Zuschauer im Borussia-Park

Rose zur Fan-Rückkehr im Testspiel: "Wohltuend und ein Stückweit emotional"

300 Zuschauer durften im Testspiel zwischen Gladbach und Fürth in den Borussia-Park. Zu sehen bekamen sie eine 0:2-Niederlage ihrer Fohlen.
300 Zuschauer durften im Testspiel zwischen Gladbach und Fürth in den Borussia-Park. Zu sehen bekamen sie eine 0:2-Niederlage ihrer Fohlen. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

300 Zuschauer durften beim heutigen Testspiel (0:2) zwischen Borussia Mönchengladbach und Greuther Fürth im Borussia-Park anwesend sein. Gladbach-Trainer Marco Rose bezeichnete dies als ein "emotionaler Moment". Dennoch wird das Stadion der Fohlen bis mindestens November leer bleiben - so ein Beschluss der Bundesregierung.

Im Vorverkauf waren die 300 limitierten Tickets rasch vergriffen. Aller zwei Reihen mit drei Sitzschalen Abstand zur nächsten Person reihten sich die Fans auf der Gegentribüne des Borussia-Parks ein. "Das war schon witzig, aber tatsächlich auch ein emotionaler Moment", sagte Gladbachs Cheftrainer Rose. "Wir haben das ja fast schon vergessen, dass wir zu unseren Fans gehen und uns dafür bedanken, dass die da sind", erklärte der 43-Jährige weiter. Demnach sei es "wohltuend und ein Stückweit emotional" gewesen, nach dem Spiel eine Ehrenrunde vor den Zuschauern zu drehen.

Zur Normalität gehört: Fußball mit Fans

Nur leider wird dieses Szenario nicht weiter anhalten. Wie die Bundesregierung beschlossen hat, ist mindestens bis November dieses Jahres ohne Zuschauer in den Bundesliga-Stadien zu rechnen. Eine Arbeitsgruppe befasse sich damit, wie und wann künftig Zuschauer wieder ins Stadion könnten. "Ich find es positiv, dass viele Leute sich engagieren und viel dafür tun, dass es wieder funktionieren kann", nahm Rose zum aktuellen Beschluss Stellung. Dennoch würde sich der Trainer von Borussia Mönchengladbach freuen, wenn es heißt: Der Borussia-Park ist mit rund 54.000 Zuschauern ausverkauft. "Ich würde mich freuen, wenn wir alle einen Weg finden, mit dem Virus umzugehen und normal weiterzuleben. Dazu gehört auch, dass wir wieder Fußball mit Fans haben", so Rose.

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Tom Jacob  
27.08.2020