Verteidiger im Pokal dabei?

Rose: "Werden uns alle für Doucoure freuen"

Doucoure stand in Venlo in der Startelf. Foto: Imago
Doucoure stand in Venlo in der Startelf. Foto: Imago

Der Endspurt von Borussia Mönchengladbach hat die Fohlen nicht nur in die Champions League gebracht. Mit den beiden ersten Einsätzen von Mamadou Doucoure schrieb die Elf vom Niederrhein auch eine persönliche Geschichte. Nach mehr als 1 000 Verletzungstagen debütierte er vier Jahre nach seinem Wechsel.

Zweimal setzte Marco Rose in der Schlussphase einer Partie auf den Franzosen, der sich über den Sommer näher an eine feste Rolle im Team arbeiten sollte. Erneut fehlte der 22-Jährige jedoch einige Zeit, zuletzt aber konnte der Cheftrainer ihn im Test beim VVV Venlo in der Startelf einsetzen. "Das Spiel ist ein guter Schritt für ihn gewesen. Wir haben gegen einen guten Gegner und vor Zuschauern gespielt, es war also auch gewisser Druck da", zitiert das Portal GladbachLIVE den zufriedenen Übungsleiter.

"Wenn nicht, wird er weiter hart arbeiten"

Rose stellt Doucoure in Aussicht, im DFB-Pokal am Samstag beim FC Oberneuland dabei zu sein. "Wenn es für ihn reichen sollte, dann werden wir uns alle für ihn freuen. Und wenn nicht, dann wird er weiter hart arbeiten", ist der Chefcoach überzeugt. Nach all den Rückschlägen wäre ein verpasster Kaderplatz im Pokal für Doucoure sicher nur ein geringfügiges Hindernis. In Gladbach sind sie vor allem darauf bedacht, das einstige Top-Talent behutsam aufzubauen. "Wir werden sehen, wie er auf die Belastung reagiert und dann werden wir sehen, wie die Kaderkonstellation in der nächsten Woche ist", verspricht Rose. Für Doucoure kommt es dabei auch darauf an, wie sich die Nationalspieler nach ihrer Rückkehr präsentieren.

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Lars Pollmann  
06.09.2020