Gladbach zu Gast bei der TSG

Rose weiß schwieriges erstes Jahr von Hoeneß richtig einzuschätzen

Im Hinspiel siegte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß (r.) gegen Gladbach-Coach Marco Rose (l.).
Im Hinspiel siegte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß (r.) gegen Gladbach-Coach Marco Rose (l.). (Foto: imago)

Cheftrainer Sebastian Hoeneß kam mit viel Vorschusslorbeeren zur TSG 1899 Hoffenheim, nachdem er mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern im vergangenen Jahr Drittliga-Meister wurde. Im Kraichgau musste der 38-Jährige bisher aber mit viel Widerständen kämpfen.

Dem Tabellenplatz nach spielt die TSG 1899 Hoffenheim die schlechteste Saison der vergangenen vier Jahre. Das ist allerdings nicht allein auf den unerfahrenen Trainer zurückzuführen, der bislang nur Jugendteams und Amateurmannschaften gecoacht hatte. In der Hinserie musste das Team eine Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League wegstecken, bei der zwischenzeitlich eine Vielzahl an Stammspielern wegen Verletzungen oder Corona-Erkrankungen fehlten. „Sebastian hatte kein einfaches Jahr“, weiß auch Marco Rose zu berichten. Der Trainer von Borussia Mönchengladbach sagte zudem auf fussball.news-Nachfrage: „So wie er sich präsentiert, wie er sich gibt und mit schwierigen Situationen umgeht, hat er die Sache sehr gut im Griff.“

Rose: Hoeneß ist ein geschätzter Kollege von mir

Das Hinspiel verlor Borussia Mönchengladbach nach einer 1:0-Führung noch mit 1:2. Am heutigen Mittwochabend (20.30 Uhr) kommt es zum erst zweiten Aufeinandertreffen beider Trainer. Jedoch begegneten sich Hoeneß und Rose schon mehrere Male als Übungsleiter im Junioren-Bereich. „Ich kenne Sebastian noch bisschen aus dem Nachwuchs. Wir sind da ab und zu auf Turnieren zusammengekommen“, erklärte der Fohlen-Coach vor dem heutigen Duell. Während Gladbach in den letzten Wochen ordentlich Selbstvertrauen getankt hat, wird Hoeneß nach fünf sieglosen Partien wiederholt angezählt. Rose weiß, dass sein Gegenüber die nötigen Qualitäten mitbringt. „Wenn man sowohl als Spieler als auch als Trainer in der Bundesliga aufschlägt, dann hat man sicherlich ein paar Sachen richtig gemacht. Er ist ein geschätzter Kollege von mir“, erklärte der Gladbach-Coach.

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Tom Jacob  
21.04.2021