Medialer Druck

Rose: "War nicht mein Ansinnen, für Unruhe zu sorgen"

Die BVB-Gerüchte um Marco Rose sorgten immer mehr für medialen Druck, dem sich der Gladbach-Coach ausgesetzt fühlte.
Die BVB-Gerüchte um Marco Rose sorgten immer mehr für medialen Druck, dem sich der Gladbach-Coach ausgesetzt fühlte. (Foto: imago)

Borussia Mönchengladbach befindet sich derzeit in einem Negativ-Trend, hat seit fünf Pflichtspielen nicht mehr gewonnen. Genau in dieser Zeit wurde der bevorstehende Wechsel von Marco Rose zu Borussia Dortmund verkündet, brachte somit Unruhe rein. Der Cheftrainer selbst nimmt sich aber aus der Schusslinie.

Seitdem der bevorstehende Rose-Wechsel zu Borussia Dortmund verkündet wurde, dreht sich vor und nach jedem Spiel alles nur noch um den 44-Jährigen. Dabei beteuerte er am Montag auf einer Pressekonferenz: "Es war nicht mein Ansinnen, für Unruhe zu sorgen." Und doch ist sie da: Die große Unruhe! Schon in den Wochen zuvor stieg der mediale Druck, weil Rose sich zu keinem Verein bekennen wollte.

"Kann mir keiner einen Strick draus drehen"

Am 15. Februar verkündete dann die Medienabteilung von Borussia Mönchengladbach: "Rose wird die Fohlen nach dem Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen." Ein Zeitpunkt, der sich im Nachhinein, mit Betracht auf die sportlich anstrengenden Wochen und dem direkten Pokal-Duell gegen den BVB, als besonders heikel erwies. "Der mediale Druck ist dann so groß geworden, das wir damit an die Öffentlichkeit gegangen sind. Das war kein Thema, was Marco Rose betrifft. Da kann man mir keiner einen Strick draus drehen", verteidigte sich der Gladbach-Coach vehement.

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Tom Jacob  
01.03.2021

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