Starker Auftritt vs. City

Rose über Gvardiol-Wirbel: "Er bleibt unser Spieler"

Leipzig würde Gvardiol gerne noch länger halten. Foto: Lars Baron/Getty Images
Leipzig würde Gvardiol gerne noch länger halten. Foto: Lars Baron/Getty Images

Josko Gvardiol liefert im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen seinem Klub RB Leipzig und Manchester City einen starken Auftritt ab und erzielt sogar per Kopf das 1:1. Nach dem Spiel bezieht Trainer Marco Rose Stellung zu den Wechselgerüchten.

Bei Josko Gvardiol stellt sich nicht zuletzt nach seiner gelungenen Darbietung gegen Manchester City die Frage: Wie lange spielt der Verteidiger noch für RB Leipzig? "Josko ist unser Spieler und bleibt unser Spieler", erklärte Marco Rose nach dem Hinspiel-Remis im Achtelfinale der Champions League. Gvardiol hatte zuvor in einem Interview mit der Zeitung The Times offen mit einem Wechsel in die Premier League kokettiert.

Rose mit seiner Meinung zum Gvardiol-Interview

Rose will dies aber nicht überbewerten. "Die Schlagzeilen entstehen immer aus Interviews, wo Dinge herausgepickt werden, die man dann ganz gut gebrauchen kann - gerade vor so einem Spiel zwischen einer deutschen und einer englischen Mannschaft", so der 46-Jährige. Der kroatische Nationalspieler habe in dem Interview "viele Späße gemacht habe", doch das sehe "man halt nicht in der Zeitung". Als Beispiel führte der Übungsleiter der Sachsen an, dass Gvardiol gesagt habe, dass er seinem Teamkollegen Christopher Nkunku zum FC Chelsea folgen werde. Letzterer wird zum Saisonende wohl nach London wechseln, der Transfer soll hinter den Kulissen bereits fix sein.

"Möchte als Trainer mit den besten Spielern zusammenarbeiten"

Rose fügte zu Gvardiols Interview an: "Er hat auch gesagt, dass er sich sehr wohlfühlt in Leipzig und gerne hier ist. Er hat ja auch Vertrag. Ich als Trainer möchte natürlich mit den besten Spielern zusammenarbeiten, weil wir Dinge weiterentwickeln wollen. Das bedeutet natürlich auch, dass ich mich dafür einsetzen werde, dass die besten Spieler hier bleiben so lange es geht." Vertraglich ist der 21-Jährige noch bis 2027 an die Leipziger gebunden. Eine Ausstiegsklausel jenseits der 100 Millionen Euro soll erst ab 2024 greifen können.

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Adrian Kühnel  
23.02.2023