Nach Tackling im Länderspiel

Rose stellt klar: Kein Zoff zwischen Embolo und Ginter

Der Moment, als Matthias Ginter (r.) seinen Vereinskollegen Breel Embolo (M.) im Zweikampf verletzte.
Der Moment, als Matthias Ginter (r.) seinen Vereinskollegen Breel Embolo (M.) im Zweikampf verletzte. (Foto: imago)

Matthias Ginter war es, der im vergangenen Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz seinen Vereins-Mitspieler Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach in einem Tackling verletzte. Auch wenn der Stürmer länger auszufallen droht - bei den Fohlen herrscht deswegen kein Zoff!

Direkt nach dem Zweikampf der beiden Gladbacher musste der Schweizer Embolo unter starken Schmerzen ausgewechselt werden. Ginter wich seinem Vereinskollegen zunächst nicht von der Seite, entschuldigte sich mehrmals. Mittlerweile ist bekannt, dass Embolo den Fohlen aufgrund einer Sprunggelenks-Verletzung für gewisse Zeit fehlen wird. Böses Blut herrscht zwischen den beiden Spielern deswegen aber nicht. Trainer Marco Rose sagte der Bild: "Zwischen Breel und Ginni ist alles bestens geklärt. Jeder weiß ja, dass das von Matze keine Absicht war."

Embolos Ausfallzeit ungewiss

Wie lange Embolo Borussia Mönchengladbach genau fehlen wird, ist noch ungewiss. "Breel hat am Montag ein Kontroll-MRT, danach werden wir schauen, wie es weitergeht. Aber ich denke bei ihm werden wir etwas Geduld brauchen", sagte Cheftrainer Rose gestern auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Spiel am morgigen Samstag gegen den FC Oberneuland. "Ich glaube, dass wir dort ein bisschen Geduld brauchen, weil wir natürlich auch in Richtung Oktober, wenn es dann Schlag auf Schlag geht, einfach nichts riskieren wollen", so der Coach, der heute seinen 44. Geburtstag feiert.

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Tom Jacob  
11.09.2020