Spuckattacke

Rose kritisiert Thuram: "Gehört auf keinen Fußballplatz"

Marcus Thuram sieht gegen die TSG die Rote Karte nach einer groben Unsportlichkeit. Foto: Getty Images

Bei der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim erwies Marcus Thuram seiner Borussia Mönchengladbach einen Bärendienst. Nach einer Spukattacke gegen Hoffenheim Stefan Posch flog der Franzose vom Platz.

Marcus Thuram ließ sich gegen die TSG Hoffenheim zu einer groben Unsportlichkeit hinreißen. In einer Diskussion mit Gegenspieler Stefan Posch spuckte er diesem ins Gesicht. Die Folge nach Eingreifen des Videoassistenten: Platzverweis und im Anschluss wohl auch eine lange Sperre. "Marcus wird selbst reflektiert haben, er ist ein wohlerzogener Junge, dass das gar nicht geht. Das ist weit drüber hinaus und gehört auf keinen Fußballplatz", sagte Marco Rose, Trainer von Borussia Mönchengladbach nach dem Spiel auf Sky.

"Nicht den Stab über ihn brechen"

Auch der 44-Jährige hatte das Bedürfnis sich öffentlich für seinen Stürmer zu entschuldigen: "Dafür kann er sich nur entschuldigen und wir müssen es auch tun." Dennoch nahm Rose den 23-Jährigen auch in Schutz: "Man sollte den Stab nicht über ihn brechen, weil er grundsätzlich ein guter Junge ist." Nach dem Platzverweis in der 79. Minute beim Stand von 1:1 verloren die Gladbacher die Partie gegen die Kraichgauer noch mit 1:2 und verpassten vor Weihnachten den Sprung in die Top 6 der Bundesliga.

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Benjamin Heinrich  
19.12.2020