Keine Diskussion

Rose: "Ich bin nächstes Jahr noch Trainer von Borussia Dortmund"

Marco Rose ist vor der Saison von Gladbach nach Dortmund gewechselt. Foto: Getty Images.
Marco Rose ist vor der Saison von Gladbach nach Dortmund gewechselt. Foto: Getty Images.

Vor dem Bundesligaspiel zwischen Greuther Fürth und Borussia Dortmund (1:3) äußerte sich Sebastian Kehl zurückhaltend über die Zukunft von Marco Rose. Nach dem Schlusspfiff betonte der Coach allerdings, er werde die Mannschaft auch in der nächsten Saison betreuen. 

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund haben trotz aller Höhen und Tiefen zu keinem Zeitpunkt öffentlich an Cheftrainer Marco Rose gezweifelt. Eine Aussage des künftigen Sportdirektors Sebastian Kehl säte allerdings für einen kurzen Moment Zweifel. Von Sky gefragt, ob Rose den BVB auch in der kommenden Saison betreuen wird, antwortete Kehl: "Davon gehe ich heute noch aus." 

Rose hat keine Zweifel

Nach dem Schlusspfiff wurde Rose vom Pay-TV-Sender mit dieser Aussage konfrontiert. Der 45-Jährige ist der festen Überzeugung, über diese Saison hinaus im Amt zu bleiben und nahm das Interview als Anlass zur Kritik an der Berichterstattung: "Ihr versucht wieder, aus irgendwelchen Dingen irgendetwas zu zaubern. Sebastian Kehl, Michael Zorc, Hans-Joachim Watzke und ich arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen. Ich bin nächstes Jahr noch Trainer von Borussia Dortmund."

"Werden mit einer Menge Power in die neue Saison gehen"

Er habe große Lust darauf, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, betonte Rose: "Ich freue mich sehr darauf, weil ich ein hervorragendes Verhältnis zu meiner Mannschaft habe, weil ich Dinge auf den Weg bringen möchte. Wir haben noch ein Spiel, das wollen wir gewinnen, dann werden wir ein paar Transferentscheidungen treffen und dann werden wir mit einer Menge Power in die neue Saison gehen und als Borussia Dortmund ambitioniert sein." Diese Worte klingen keineswegs nach Abschied.

Florian Bajus  
07.05.2022