Gladbach-Trainer gibt sich entspannt

Rose auch zum Saisonstart ohne Plea, Thuram und Zakaria?

Plea und Thuram stehen womöglich nicht zum Saisonstart zur Verfügung. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Plea und Thuram stehen womöglich nicht zum Saisonstart zur Verfügung. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat sich zum Ende der abgelaufenen Saison mit einem Sprint das Ticket zur Champions League gesichert. Dabei fehlten mit Alassane Plea, Marcus Thuram und Denis Zakaria drei Spieler, die den Unterschied machen können. Das ist womöglich auch beim Auftakt in die neue Saison der Fall. Marco Rose bleibt entspannt.

"Die anderen Jungs, die am Ende der letzten Saison Großes geleistet haben, sind bereit", zitiert Gladbach Live den Übungsleiter. Grundsätzlich könne seine Mannschaft in Bestbesetzung "auf Top-Niveau mitspielen"; "Und wenn der eine oder andere sich wehtut, dann haben wir auch gezeigt, dass wir einige Dinge kompensieren können." Dennoch steht natürlich außer Frage, dass Gladbach mit dem Trio besser ist als ohne es. Allerdings ist ob des schon längeren Ausfalls auch Geduld gefragt.

Geduld mit Thuram und Zakaria

Zakaria fehlt am längsten, er spielte zuletzt Anfang März gegen Borussia Dortmund. Zum Saisonstart geht es erneut ins Borussia-Duell. Der Mittelfeldmann ist dafür vermutlich eher noch keine Option für die Startelf. "Wir sind da schon positiv, wissen aber, dass Zak fast sechs Monate verletzt gewesen ist. Das wird schon ein bisschen dauern", sagt Rose. Thuram fehlt seit Mitte Juni, steht vor der Rückkehr ins Training. "Marcus hat sich in einen guten physischen Zustand gebracht, so dass er demnächst einsteigen kann."

Erfreuliche Tests bei Plea

Nach einer Operation am Sprunggelenk wäre ein Blitzstart am 19. September aber wohl zu viel des Guten. Plea könnte dafür eher in Frage kommen, auch wenn seine muskulären Beschwerden wohl nicht vollends abgeklungen sind. "Bei Alassane ist das MRT sehr positiv gewesen. Er hat auch schon an Tempo zugelegt, was die Laufeinheiten anbelangt", berichtet Rose. Im Wissen, dass es auch ohne das Trio geht, wird der Chefcoach von Gladbach aber keine Risiken eingehen. Immerhin stehen die Fohlen vor einem Mammutprogramm mit wenigstens 20 Pflichtspielen zwischen dem 12. September und Weihnachten.

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Lars Pollmann  
25.08.2020