Manchester United

Ronaldo ein Störfaktor für die Kabine? Ex-Teamkollege klärt auf

Ronaldos Vertrag bei Manchester United läuft Ende Juni 2023 aus. Foto: Bryn Lennon/Getty Images
Ronaldos Vertrag bei Manchester United läuft Ende Juni 2023 aus. Foto: Bryn Lennon/Getty Images

Cristiano Ronaldo wird immer wieder ein zu großes Ego nachgesagt, das sich auf die Kabine Manchester Uniteds negativ auswirken soll. Sein ehemaliger Teamkollege Ben Foster will diese Anschuldigung jedoch nicht gelten lassen.

Allein schon mit seiner Präsenz würde Cristiano Ronaldo einige Spieler bei Manchester United hemmen, werfen Kritiker ihm vor. Nicht zuletzt deshalb wird spekuliert, ob es nicht besser wäre, die Red Devils würden den 37 Jahre alten Portugiesen verkaufen. Ben Foster, der zu Ronaldos erster Etappe in Manchester mit ihm zusammenspielte, erachtet den fünfmaligen Weltfußballer hingegen nicht als schädlich fürs Teamgefüge.

"Er war nie störend, niemals"

"Nein, niemals. Ehrlich gesagt, er war total harmonisch. Er war nie störend, niemals. Ich würde nie ein schlechtes Wort über ihn verlieren", sagte Foster, in der Vorsaison Keeper beim FC Watford, gegenüber talkSPORT rückblickend zu seiner Zeit mit Ronaldo. Der 39-Jährige meinte: "Jeder weiß, dass er super professionell ist und alles richtig gemacht hat. Ich garantiere, dass das auch jetzt so ist. Wenn man sich seine Bilder auf Instagram anschaut, ist er total durchtrainiert, das ist der Wahnsinn!"

"Er ist kein Unruhestifter"

Der derzeit vereinslose Torhüter, der insgesamt in 23 Pflichtspielen bei Manchester United zwischen den Pfosten stand, erklärte: "Ronaldo hat mit den Leuten gesprochen. Er hatte ein bisschen mehr drauf und hat versucht, sich im Team zu integrieren und zu lachen und so weiter, aber er war nie störend. Niemals. Ich garantiere, dass er in der Kabine keinen Aufstand macht oder ein Unruhestifter ist." Wie es mit Ronaldo weitergeht, steht dennoch aus. Gerüchte halten sich nach wie vor, wonach der Torjäger Europa-League-Teilnehmer Manchester United trotz Vertrag bis Ende Juni 2023 vorzeitig verlassen will, um künftig weiterhin in der Champions League zu spielen.

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Adrian Kuehnel  
22.08.2022