Emotionale Beichte

Ronaldo bewahrt Asche seines Sohns und Vaters bei sich auf

Ronaldo gilt als großer Familienmensch. Foto: Dan Mullan/Getty Images
Ronaldo gilt als großer Familienmensch. Foto: Dan Mullan/Getty Images

Cristiano Ronaldo und seine Lebensgefährtin Georgina Rodriguez mussten im April eine Fehlgeburt hinnehmen. Der Angreifer von Manchester United erklärt nun, wie präsent der Schicksalsschlag für ihn noch immer ist.

Im kontroversen Interview mit dem britischen Star-Reporter Piers Morgan wird Cristiano Ronaldo auch emotional. Der 37-Jährige verrät: "Die Asche [meines Sohnes] ist bei mir, wie die meines Vaters, sie ist hier im Haus. Es ist etwas, das ich für den Rest meines Lebens behalten und nicht ins Meer werfen möchte." Ronaldos Vater starb 2005 infolge einer Alkoholkrankheit. "Ich habe sie immer bei mir. Ich habe unten eine kleine Kirche, eine Kapelle, und dort habe ich meinen Vater und meinen Sohn", so der fünffache Weltfußballer über einen speziellen Raum in seiner Villa in Manchester.

"Man weiß nicht, ob man weint oder ob man lächelt"

Mit der Fehlgeburt seines Sohns umzugehen, sei für ihn hart gewesen. "Es ist verrückt. Ich habe manchmal versucht, es meiner Familie und sogar meinen engen Freunden zu erklären. Ich sage: 'Ich habe nie gefühlt, dass ich im selben Moment glücklich und traurig bin. Das habe ich nie gefühlt. Es ist schwer zu erklären", sagt Ronaldo. "Es ist so schwierig. Man weiß nicht, ob man weint oder ob man lächelt. Denn man weiß nicht, wie man darauf reagieren soll. Man weiß nicht, was man tun soll, um ehrlich zu sein", fügt er an. Es seien "wahrscheinlich die schlimmsten Momente" gewesen, "die ich in meinem Leben erlebt habe, seit mein Vater gestorben ist", so der Offensivmann von Manchester United.

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Adrian Kuehnel  
17.11.2022